INSM Blog http://blog.insm.de Ökonomie verstehen Thu, 18 Dec 2014 08:55:28 +0000 de-DE hourly 1 5 vor 10: Erbschaftsteuer, Rubel, Bitcoin, Weihnachten, Weltbank http://blog.insm.de/10615-5-vor-10-erbschaftsteuer-rubel-bitcoin-weihnachten-weltbank/ http://blog.insm.de/10615-5-vor-10-erbschaftsteuer-rubel-bitcoin-weihnachten-weltbank/#comments Thu, 18 Dec 2014 08:55:28 +0000 INSM Redaktion http://blog.insm.de/?p=10615 weiterlesen]]> Heute in den Linktipps: Wie sich die Erbschaftsteuer nach dem Urteil aus Karlsruhe ändern muss, was der Verfall des Rubel für die Weltwirtschaft bedeutet und warum der Bitcoin davon profitiert. Zudem geht es um die Ökonomie hinter den Weihnachtsgeschenken und einen lesenswerten Report der Weltbank.


1. Eine Steuer nur für Dumme
(faz.net, Reinhard Müller)
Die Erbschaftsteuer muss nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts neu geregelt werden. Reinhard Müller plädiert dafür, Gerechtigkeitsfragen stärker zu berücksichtigen. “Immerhin fordern traditionell nicht nur Sozialisten, sondern durchaus auch Liberale eher eine wirksame, breite Besteuerung von Erbschaften und zum Ausgleich eine niedrige Besteuerung von Einkommen”, kommentiert Müller. “Denn das beruht auf eigener Leistung – in einer freien Marktwirtschaft kein schlechtes Argument.”

2. Der gewollte Absturz
(sueddeutsche.de, Ulrich Schäfer)
Die Krise des russischen Rubel hat aus Sicht des Westens zwei Seiten: Zum einen zeigt sie, dass die Sanktionen gegen Russland wirken und über die Wirtschaft Druck auf Präsident Wladimir Putin ausüben. Zum anderen bringt der Crash aber auch Gefahren mit sich: Schließlich geht es hier um eine der wichtigsten Schwellenlandwährungen der Welt.

3. Russen flüchten in den Bitcoin
(cnbc.com, Matt Clinch, englisch)
Der dramatische Verfall der russischen Währung zu Beginn der Woche hat nicht nur zu Schlangen vor den Geldautomaten und Wechselstuben geführt. Auch die virtuelle Währung Bitcoin kann als Profiteur der finanziellen Turbulenzen gelten: Die Zahl der Transaktionen zwischen Rubel und Bitcoin stieg am Dienstag um 250 Prozent.

4. Sind Geschenke ökonomisch sinnvoll?
(forumblog.org, Kevin Albertson, englisch)
Die neoklassische Theorie der Wirtschaftswissenschaften hat auf Weihnachtsgeschenke eine recht nüchterne Sichtweise: Sie sind fast immer ineffizient, weil es dem Schenkenden wohl so gut wie niemals gelingen wird, exakt die Vorlieben des Beschenkten zu treffen. In der Realität hängt unsere Freude über ein Geschenk aber nicht nur von dem Wert des Produktes ab. Kevin Albertson hat (auch) ökonomische Erklärungen dafür parat.

5. Was Ökonomen von Menschen lernen können
(bloombergview.com, Chandrahas Choudhury, englisch)
Chandrahas Choudhury hat eine etwas ungewöhnliche Leseempfehlung für die Feiertage: den Jahresreport der Entwicklungsökonomen der Weltbank. Normalerweise würden sich selbst viele Mitarbeiter der Institution weigern, diese Publikation zu lesen, schreibt er. In diesem Jahr sei das aber anders: “Mind, Society and Behavior”, zeige mit vielen Beispielen von Israel über Indien bis nach Kenia, was Ökonomen bei der Armutsbekämpfung von den Verhaltensweisen der Mernschen lernen können.

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5 vor 10: Fed, Rubel, Mindestlohn, Weidmann, Banker http://blog.insm.de/10612-5-vor-10-fed-rubel-mindestlohn-weidmann-banker/ http://blog.insm.de/10612-5-vor-10-fed-rubel-mindestlohn-weidmann-banker/#comments Wed, 17 Dec 2014 08:55:00 +0000 INSM Redaktion http://blog.insm.de/?p=10612 weiterlesen]]> Heute in der Linktipps: Worauf es bei der heutigen Entscheidung der Fed ankommt und wie stark uns die Rubelkrise betrifft. Außerdem: Warum Bundesbank-Chef Weidmann gegen Staatsanleihenkäufe der EZB ist, der Mindestlohn zu viel Bürokratie schafft und niederländische Banker jetzt auf Gott schwören müssen.


1. Auf diese Fragen kommt es beim Fed-Treffen an
(wsj.de, Pedro Nicolaci Di Costa)
Diese zwei Wörter werden heute die Finanzmärkte bewegen: Wird die Fed weiterhin mitteilen, die Zinsen würden für “beträchtliche Zeit” nahe Null liegen? Einige Beobachter gehen davon aus, dass die Notenbanker diese Formulierung ersetzen – was Investoren beunruhigen könnte. Bei ihrer Entscheidung wird die Fed berücksichtigen, wie sich die Arbeitslosigkeit in der USA entwickelt hat, wie stabil das Finanzsystem ist und welche Bedeutung der Preisverfall beim Öl hat.

2. Grippe aus dem Osten
(sueddeutsche.de, Markus Zydra)
Auf die Rubelkrise 1998 folgte der Staatsbankrott Russlands – und eine Destabilisierung des globalen Finanzsystems. Dieses Jahr dürfte es nicht ganz so dick kommen, erwartet Markus Zydra: Erstens verfügt Russland noch über große Währungsreserven, zweitens sind die internationalen Banken auf mögliche Zahlungsausfälle besser vorbereitet.

3. Weidmann spricht sich gegen Staatsanleihenkäufe aus
(faz.net, Philip Plickert)
Bundesbankbank-Präsident Jens Weidmann spricht sich klar gegen Staatsanleihenkäufe der EZB aus. Die Gefahr einer Deflation, die durch diesen Schritt bekämpft werden soll, sieht er als gering an. Wenn die EZB aber den Erwartungen der Märkte stets entsprechen wolle, mache sich die Bank zu deren “Sklaven”.

4. Alle Durchschnittsverdiener müssen Arbeitszeit erfassen
(welt.de, Michael Gassmann, Annellie Naumann)
Nicht nur durch höhere Gehälter bereitet der Mindestlohn vielen Unternehmern Kopfzerbrechen – mit dem geplanten Gesetz entsteht auch viel Bürokratie. Weil viele Firmen verpflichtet werden, die Arbeitszeit ihrer Mitarbeiter genau zu erfassen, werden im ganzen Land hunderttausende Listen für die Arbeitszeit entstehen – auch für Mitarbeiter, die weit davon entfernt sind, unter den Mindestlohn zu fallen.

5. Niederländische Banker müssen bei Gott schwören
(dealbook.nytimes.com, Liz Alderman, englisch)
Der Ruf der Finanzbranche ist seit der Krise nicht mehr der beste. In den Niederlanden sollen sich die Banker jetzt bessern: Wer in das Finanzgewerbe einsteigen will, muss künftig bei Gott schwören, sich moralisch zu verhalten.

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5 vor 10: Paketdienste, Arbeitsanreiz, Litauen, Vermietungen, Treibhausgase http://blog.insm.de/10606-5-vor-10-paketdienste-arbeitsvolumen-litauen-vermietungen-treibhausgase/ http://blog.insm.de/10606-5-vor-10-paketdienste-arbeitsvolumen-litauen-vermietungen-treibhausgase/#comments Tue, 16 Dec 2014 08:55:03 +0000 INSM Redaktion http://blog.insm.de/?p=10606 weiterlesen]]> Stößt der Boom des Online-Versandhandels an seine Grenzen? Was hält Männer und Frauen vom Arbeiten ab? Wieso wird Litauen den Euro einführen? Warum ist der Klimawandel teuer? Darum geht es heute in den Linktipps. Dazu ein Aufregerthema: Verhökert Airbnb die Trendviertel der deutschen Städte?


1. Wie das eigene Wachstum für Paketdienste zum Fluch wird
(wiwo.de, Jacqueline Goebel)
Vor Weihnachten ist für Paketboten die schlimmste Zeit. Für den Konsumenten hingegen ist das Bestellen im Internet bequem, zeigt sich in den selben Zahlen: Immer mehr Pakete werden durch das Land geschickt. Jacqueline Goebel zeigt auch negative Aspekte des Booms auf.

2. Das Ende der Arbeit – für Frauen und für Männer
(nytimes.com, Binyamin Appelbaum, englisch)
Der durchschnittliche US-Bürger arbeitet weniger als noch vor Jahren. Die Gründe dafür seien das geringe Wachstum, der technologische Wandel oder der Wettbewerb aus dem Ausland, erklärt Binyamin Appelbaum und beschreibt, was Männer und was Frauen wieder zurück an die Arbeit bringen könnte.

3. Wieso Litauen den Euro einführen wird
(economist.com, englisch)
Die Eurozone sei in einem schrecklichen Zustand, schreibt der Economist, und doch wolle Litauen den Euro einführen – wieso bloß? Estland und Lettland haben es vorgemacht: Der Euro könnte im Ex-Sowjetstaat ein symbolisches Zeichen gegen den Kreml setzen. Er könnte aber auch die Investitionen im Land erhöhen und Firmen vor Währungsrisiken schützen.

4. Airbnb verhökert Kreuzberg
(faz.net, Inge Kloepfer)
Wer seine Wohnung in Berlin an Touristen untervermietet, kann ein gutes Geschäft machen. Plattformen wie Airbnb oder Wimdu helfen bei der Vermittlung. Doch das Phänomen führe dazu, dass in einigen Vierteln, wie etwa in Kreuzberg, kaum noch normale Mietwohnungen zu finden seien. Muss der Staat dort eingreifen?

5. Wenn es warm ist, wird weniger gearbeitet
(Wonkblog, Chris Mooney, englisch)
Es wird oft argumentiert, dass die Reduktion der Treibhausgase teuer wäre für eine Volkswirtschaft. Einer neuen Studie zufolge ist das aber zu kurz gedacht. Denn: Menschen arbeiten weniger, je wärmer es wird. An einem sehr heißen Tag etwa, würde das Pro-Kopf-Einkommen in den USA um 28 Prozent niedriger ausfallen.

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5 vor 10: Inflation, Kapitalverkehr, Facebook, Griechenland, Erbschaftsteuer http://blog.insm.de/10597-5-vor-10-inflation-kapitalverkehr-facebook-griechenland-erbschaftsteuer/ http://blog.insm.de/10597-5-vor-10-inflation-kapitalverkehr-facebook-griechenland-erbschaftsteuer/#comments Mon, 15 Dec 2014 08:55:16 +0000 INSM Redaktion http://blog.insm.de/?p=10597 weiterlesen]]> Passt das Inflationsziel der EZB noch in unsere Zeit? Ist der freie Kapitalverkehr immer optimal? Ginge es Griechenland ohne den Euro besser? Diese Fragen klären wir heute in den Linktipps. Außerdem geht es um Facebook, das seine Werbung optimiert und Familienunternehmer, die sich vor Steuern fürchten.


1. Ist das Inflationsziel der EZB noch zeitgemäß?
(wirtschaftlichefreiheit.de, Dieter Smeets)
Ihr Inflationsziel erreicht die Europäische Zentralbank zurzeit einfach nicht mehr. Dieter Smeets fragt daher, ob das Ziel einer zweiprozentigen Geldentwertung überhaupt noch zeitgemäß sei – in Zeiten, in denen der Deflationsdruck genutzt werde, um die Wettbewerbsfähigkeit zurückzugewinnen. Auf Wirtschaftliche Freiheit diskutiert der Autor seine Argumente.

2. Die vier Trilemmas der Weltwirtschaft
(blogs.faz.net/fazit, Gerald Braunberger)
Spätestens seit dem Ausbruch der Finanzkrise werden Zweifel laut, ob der freie Kapitalverkehr immer optimal ist. Denn oft bestehe ein Konflikt zwischen freiem Kapitalverkehr und nationalstaatlicher Autonomie. Was etwa ist mit kleinen Staaten, die ihre Währungen fest an die Leitwährungen binden?

3. Was Facebook über dein Kaufverhalten weiß
(wired.com, Cade Metz, englisch)
Die Ads auf Facebook hatten bislang einen Nachteil: Produkte, die einem zwar online schmackhaft gemacht geworden sind, aber offline gekauft wurden, konnten nicht registriert werden. Die Folge: Werbung für ein Produkt, für das man sich längst entschieden hat. Das möchte Facebook ändern – dafür wurde das Tool Atlas erstellt. Es verbindet die Daten vom Offline-Shopping mit Email-Adressen und Telefonnummern.

4. Warum es Griechenland ohne Euro besser gehen würde
(blog.tagesanzeiger.ch/nevermindthemarkets, Tobias Straumann)
Der Zusammenbruch des Währungssystems und eine unnötige Verteuerung der Importe – die Liste der Schreckensszenarien ist lang, wenn es um den Austritt Griechenlands aus der Eurozone geht. Zu Recht? Nein, sagt Tobias Straumann: “Es ist höchst gefährlich, ohne Rücksicht auf die sozialen und politischen Kosten an einem Währungssystem festzuhalten.”

5. Deutsche Familienunternehmer fürchten sich vor den roten Roben
(wsj.de, Andrea Thomas und Christian Grimm)
Am Mittwoch entscheidet das Bundesverfassungsgericht über die Privilegien bei der Erbschaftsteuer. Wieso Familienunternehmer Sorge vor dieser Entscheidung haben, beschreiben Andrea Thomas und Christian Grimm im Wall Street Journal. Ohne die bestehenden Steuerausnahmen sei die Zukunft einiger Unternehmen ungewiss. Einer Studie des Münchner ifo-Instituts würden vor allem die Investitionen leiden.

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5 vor 10: Ukraine, Konjunktur, Wachstum, Sri Lanka, Soli http://blog.insm.de/10592-5-vor-10-ukraine-konjunktur-wachstum-sri-lanka-soli/ http://blog.insm.de/10592-5-vor-10-ukraine-konjunktur-wachstum-sri-lanka-soli/#comments Fri, 12 Dec 2014 08:55:29 +0000 INSM Redaktion http://blog.insm.de/?p=10592 weiterlesen]]> Welche Reformen sind in der Ukraine dringend nötig? Wie wird sich Deutschlands Wirtschaft 2015 entwickeln? Und warum gelingt vielen Entwicklungsländern der wirtschaftliche Aufstieg nicht mehr? Antworten darauf gibt es heute in den Linktipps. Weitere Themen: Sri Lanka gilt nun als Hoffnungsträger und der Soli ist gekommen, um zu bleiben.


1. Kein Geld ohne Reformen für die Ukraine
(bloombergview.com, Leonid Bershidsky, englisch)
Der Ukraine fehlen Milliardensummen, um einen finanziellen Kollaps zu vermeiden. Einspringen soll der Internationale Währungsfonds (IWF). Gleichzeitig muss die Regierung in Kiew aber auch höchst unpopuläre Reformen durchsetzen und staatliche Ausgaben massiv kürzen. Bisher hat sie vor, die Maßnahmen innerhalb der kommenden Jahre umzusetzen. Der IWF sollte aber auf mehr Eile drängen, findet Leonid Bershidsky.

2. Zeit für Optimismus
(neuewirtschaftswunder.de, Fabian Fritzsche)
Die zweite Jahreshälfte war geprägt von Pessimismus – die Stimmung in der Wirtschaft sank, die Konjunkturindikatoren zeigten nach unten. Mittlerweile erscheint die zu erwartende Entwicklung der kommenden Monate sehr viel positiver: Geopolitische Risiken nehmen ab und der niedrige Ölpreis dürfte sich deutlich auf das Wachstum auswirken.

3. Der Mythos der “middle income trap”
(qz.com, Tim Fernholz, englisch)
Das Phänomen gibt es in Ländern wie Mexiko, Brasilien oder Thailand: aufstrebende Volkswirtschaften, die schnell wachsen, dann aber einen Dämpfer erhalten und damit langfristig ein Land mittlerer Einkommen bleiben. Politiker unternehmen große Anstrengungen, dieser Falle zu entkommen. Eine neue Studie warnt jedoch davor, dass sie das Problem damit womöglich gar noch schlimmer machen.

4. Welche Volkswirtschaften werden unterschätzt
(marginalrevolution.com, Tyler Cowen, englisch)
Der Blogger und Ökonom Tyler Cowen tippt darauf, welche Volkswirtschaft sich im kommenden Jahr überraschend gut entwickeln wird. Er wettet auf Sri Lanka. Die Gründe: Der Bürgerkrieg ist zu Ende, die Chinesen investieren viel in die Infrastruktur, die Bevölkerung ist vergleichsweise gut ausgebildet und die Insel ein interessantes Touristenziel.

5. Nieder mit dem Soli!
(handelsblatt.com, Christoph Bruns)
Der Solidaritätszuschlag wurde einst eingeführt, um die Sanierung der ehemaligen DDR zu unterstützen. Damit hat er heute nichts mehr zu tun: Das Geld fließt wie jede andere Steuer in die Staatskasse und die Bundesregierung ist der Auffassung, dass sie ohne Soli nicht mehr auskommen kann. Zu rechtfertigen ist das aus Sicht von Christoph Bruns nicht: “Seit Jahren sprudeln in Bund und Ländern die Steuerquellen äußerst rege.”

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5 vor 10: Pöhl, Züge, Klimapolitik, Energiewende, Spenden http://blog.insm.de/10590-5-vor-10-poehl-zuege-klimapolitik-energiewende-spenden/ http://blog.insm.de/10590-5-vor-10-poehl-zuege-klimapolitik-energiewende-spenden/#comments Thu, 11 Dec 2014 08:55:09 +0000 INSM Redaktion http://blog.insm.de/?p=10590 weiterlesen]]> Heute in den Linktipps: ein Nachruf auf einen unbequemen Notenbanker, die Folgen der Energiewende für die Wirtschaft und die Einweihung der längsten Zugverbindung der Welt. Außerdem gibt es Tipps von Ökonomen, wie man am besten spenden sollte.


1. Der unbequeme Notenbanker
(welt.de, Sebastian Jost)
Elf Jahre lang war Karl Otto Pöhl als Chef der Bundesbank für die deutsche Geldpolitik verantwortlich. Er stand für die Unabhängigkeit der Institution und legte sich nicht selten mit der Bundesregierung an. Sein Fokus auf Preisstabilität prägte auch die Bildung der Europäischen Zentralbank. Nun ist Pöhl im Alter von 85 Jahren gestorben.

2. Bremsen rigide Klimaziele Europas Wirtschaft?
(bpd.de, Thomas Fricke und Justus Haucap)
Ist die Energiewende zwar gut für das Klima, aber schlecht für die Wirtschaft? In seinem Debattenbeitrag meint Thomas Fricke, Klimapolitik könne die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen sogar steigern, wenn sie richtig eingesetzt wird. Justus Haucap erwidert: Maßnahmen wie das Erneuerbare-Energien-Gesetz in Deutschland belasten die Wirtschaft und sind im Kampf gegen den Klimawandel wirkungslos.

3. Großstädter profitieren, Ostdeutsche zahlen drauf
(zeit.de, Marlies Uken)
Die Energiewende wird immer ungerechter, zeigt eine neue Studie: Für den Transport des Ökostroms ist der Ausbau der Netze auf dem Land erforderlich. Die Kosten dafür trägt mit höheren Netzentgelten vor allem die Bevölkerung in der Provinz, während Städter deutlich günstiger davonkommen. In Düsseldorf beträgt der Betrag nur etwa halb so viel wie in Brandenburg.

4. Längste Zugverbindung der Welt eingeweiht
(n-tv.de)
13.000 Kilometer war der Güterzug unterwegs: von der Ostküste Chinas bis in die spanische Hauptstadt Madrid. Die Testfahrt auf der neuen Strecke, die als längste Zugverbindung der Welt gilt, dauerte 21 Tage. Damit ist sie immer noch deutlich kürzer als die Reise von Containerschiffen – und zudem auch noch umweltfreundlicher.

5. Wie Ökonomen spenden
(washingtonpost.com, Matt O’Brien, englisch)
Weihnachtszeit ist auch Spendenzeit. Doch wohin mit dem Geld? Die Washington Post erklärt, wie man sein Geld wirklich effektiv spenden kann. Autor Matt O’Brien empfiehlt die Seite GiveWell.org, die nach intensiver Datenauswertung Charity-Organisationen empfiehlt. Derzeit schneidet eine NGO besonders gut ab, die Moskito-Netze verteilt.

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5 vor 10: Büroimmobilien, Börsenethik, Marktwirtschaft, China, Weihnachtsgeschenke http://blog.insm.de/10579-5-vor-10-bueroimmobilien-boersenethik-marktwirtschaft-china-weihnachtsgeschenke/ http://blog.insm.de/10579-5-vor-10-bueroimmobilien-boersenethik-marktwirtschaft-china-weihnachtsgeschenke/#comments Wed, 10 Dec 2014 08:55:27 +0000 INSM Redaktion http://blog.insm.de/?p=10579 weiterlesen]]> Wie sich die Eurokrise auf Büroimmobilien und Deregulierung auf ethisches Verhalten an der Börse auswirkt, steht heute in den Linktipps. Außerdem: Wie die Marktwirtschaft fair bleibt, warum in China die Korruption noch immer unzureichend bekämpft wird und Gutscheine schlechte Weihnachtsgeschenke sind.


1. Deutsche Büroimmobilien: REITs bleiben interessant
(Blicklog, Karl-Heinz Goedeckemeyer)
Weil Deutschland aufgrund der Eurokrise von vielen Investoren der Status des sicheren Hafens angeheftet wurde, ist in den vergangenen Jahren überdurchschnittlich viel Geld in den deutschen Immobilienmarkt geflossen. Immobilienaktiengesellschaften (REITs) als Käufer- und Verkäufergruppe haben dabei zwar von den verbesserten Markt-Bedingungen profitiert, Unternehmen aus dem Bürosegment konnten bislang aber nur unterdurchschnittlich vom wachsenden Immobilienvermögen partizipieren.

2. Die Börse darf unsere Demokratie nicht gefährden!
(FAZit, Alexander Armbruster)
Wenn Ethiker über das Finanzsystem sprechen, geht es zunächst nicht um Effizienz und funktionierende Märkte. Sondern darum, ob es die Menschen dabei unterstützt, als Bürger einer freien Gesellschaft zu leben. Ein genauer Blick zeigt: Ethisch in Ordnung sein müssen vor allem die Institutionen.

3. Faire Marktwirtschaft
(FehrAdvice)
Ehrlichkeit und Fairness sind wieder ins Zentrum der ökonomischen Debatte gerückt. Das aktuelle “GDI Impuls” fasst neue Erkenntnisse von Verhaltensökonomen zusammen, die sich wissenschaftlich mit Fairness-Fragen befassen.

4. Tigerjagd auf Zhou Yongkang – Macht und Recht in Xis China
(Liberales Institut, Armin Reinartz)
Die Verhaftung des einst mächtigen Sicherheitschefs Zhou Yongkang hat Aufsehen erregt und verleitet zu einer positiven Einschätzung rechtstaatlicher Entwicklung in China. Leider sieht besonders in der Korruptionsbekämpfung die Realität bislang anders aus, beobachtet Armin Reinartz. Vor allem Deutschland habe jedoch Möglichkeiten, um eine stabilisierende Rechtsstaatsentwicklung zu unterstützen.

5. Bloss keine Gutscheine!
(Nevermindthemarkets, Markus Diem Meier)
Was soll man an Weihnachten schenken – eine Frage, die aktuell möglicherweise viele mehr beschäftigt als die Eurokrise, der Ölpreis oder der steigende Dollar. Markus Diem Meier meint: Absolutes No-Go sind Gutscheine, denn sie kommen für den Beschenkten einer Zwangsmaßnahme gleich.

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5 vor 10: Amazon, Dollar, Karrierefrauen, Trophäen, Ölpreis http://blog.insm.de/10575-5-vor-10-amazon-dollar-karrierefrauen-trophaeen-oelpreis/ http://blog.insm.de/10575-5-vor-10-amazon-dollar-karrierefrauen-trophaeen-oelpreis/#comments Tue, 09 Dec 2014 08:55:21 +0000 INSM Redaktion http://blog.insm.de/?p=10575 weiterlesen]]> Heute in den Linktipps: Was sind die wahren Probleme von Amazon? Wieso stecken Frauen ihre Karriere automatisch für die Familie zurück? Was kostet ein Stück königliche Hochzeitstorte? Außerdem: Was der niedrige Ölpreis und der starke Dollar für negative Folgen haben.


1. Amazons wahre Probleme
(faz.net, Tillmann Neuscheler und Patrick Bernau)
Amazon hat einen Krankenstand von 20 Prozent, das ist mehr als vier mal so viel, wie in vielen anderen Branchen. Und: Amazon zahlt mehr Steuern als Apple oder Daimler. Welche versteckten Geheimnisse hat das Unternehmen noch? Tillmann Neuscheler und Patrick Bernau haben zahlreiche interessante Daten zusammengestellt. Ziemlich erstaunlich etwa, dass die Mitarbeiter des Versandhauses rund 16 Kilometer am Tag zu Fuß zurück legen.

2. Gefährliche Dollarstärke
(Herdentrieb, Dieter Wermuth)
Bald dürfte die nächste globale Finanzkrise anstehen, warnt Dieter Wermuth. Der Herdentrieb-Autor erklärt, wie gefährlich es sein könnte, dass Dollar-Schulden mit dem Kurs steigen – gemessen in nationaler Währung. Können Schuldner womöglich bald reihenweise nicht mehr pünktlich ihre Kredite bedienen?

3. Karrierefrauen
(Wonkblog, Ana Swanson, englisch)
Gut ausgebildete, ehrgeizige Frauen wollen in Sachen Karriere oft nicht für die Familie zurückstecken müssen. Allerdings passiere das sowieso, schreibt Ana Swanson in der Washington Post. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie, für die 25.000 Absolventen der Harvard Business School befragt wurden. Man könnte meinen, daran seien die Männer schuld, oder?

4. Ein Stückchen Geschichte
(dailymail.co.uk, Pete D’amato and Martha Cliff, englisch)
Ein Stück der Hochzeitstorte von William and Kate wurde für 7.500 Dollar versteigert – 7.500 Dollar für ein ranziges Stück Kuchen. Eine Scheibe von Charles and Dianas Torte kostete nach 27 Jahren nur 6.000 Dollar. Der Artikel zeigt, wofür Menschen, zu viel Geld auszugeben.

5. Scheichs versus Schiefer
(economist.com)
Der Ölpreis war so hoch, dass Investoren in Kauf genommen haben, jenes teure Öl zu fördern, das zwischen bislang unerreichbaren Gesteinsschichten gelagert ist. Das hat sich gelohnt – doch seit der Ölpreis um 40 Prozent gesunken ist, geht die Rechnung nicht mehr auf. Der Economist erklärt, welche Probleme das billige Öl mit sich bringt.

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5 vor 10: Öl, Finanzhebel, Doktortitel, Ökonomen, Fußraum http://blog.insm.de/10572-5-vor-10-oel-finanzhebel-doktortitel-oekonomen-fussraum/ http://blog.insm.de/10572-5-vor-10-oel-finanzhebel-doktortitel-oekonomen-fussraum/#comments Mon, 08 Dec 2014 08:55:09 +0000 INSM Redaktion http://blog.insm.de/?p=10572 weiterlesen]]> Heute in den Linktipps: Wer nicht vom niedrigen Ölpreis profitiert, wer für die Pläne des EU-Kommissionschefs Jean-Claude Juncker haften muss und wer tatsächlich etwas von den Erste-Klasse-Fliegern hat. Außerdem geht es um die negativen Folgen zu vieler Doktortitel und die Hybris der Ökonomen.


1. Ölpreis verstärkt Spannungen im Nahen Osten
(wsj.de, Yaroslav Trofimov)
Für die einen ist es bloß ein Ärgernis, für die anderen ist es eine wirtschaftliche Katastrophe – die Entscheidung des Opec-Kartells, die Ölproduktion nicht zu senken, könnte die Spannungen im Nahen Osten verstärken. Saudi-Arabien, Kuwait, die Vereinten Arabischen Emirate und Katar könnten den Preissturz dank finanzieller Reserven verkraften. Was aber ist mit dem Iran?

2. Gefahr aus Brüssel
(faz.net, Thomas Mayer)
Mit 315 Milliarden Euro will EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker die europäische Wirtschaft aufpeppeln. Das Geld kommt von einem Fonds der Europäischen Investitionsbank (EIB) für „strategische Investitionen“. Ein Finanzhebel soll dies möglich machen – und das von der EIB bereitgestellte Geld auf das 63fache anheben. Jüngst hat der Steuerzahler damit aber duchaus schlechte Erfahrungen gemacht: “Nach dem Platzen der Finanzblase musste bekanntlich der Steuerzahler einspringen, um die mit gehebelten Produkten vollgestopften Finanzinstitute zu retten”, schreibt Thomas Mayer.

3. Zu viele Doktortitel bremsen das Wachstum (blog.tagesanzeiger.ch/nevermindthemarkets, Tobias Straumann)
Bildung schafft Wohlstand, so glaubt man. Aber kann die Jugend zu gebildet sein? Diese Frage diskutiert Tobias Straumann im Nevermindthemarkets-Blog: Er diskutiert, aus welchen Gründen das Bestreben vieler Länder möglichst viele Doktortitel zu vergeben, nicht zum Ziel führen könnte.

4. Die Hybris der Ökonomen
(wiwo.de, Dieter Schnaas)
“Ökonomen behandeln die Welt noch immer im Konjunktiv hehr-falscher Grundannahmen: Sie sind die letzten Idealisten in einer metaphysisch ausgefegten Welt”, schreibt Wirtschaftswoche-Autor Dieter Schnaas. In seinem Text beschreibt er, wieso Wirtschaftswissenschaftler trotzdem übermäßig selbstsicher sind – und welche Probleme das mit sich bringt.

5. Fliegen ist Sozialismus
(economist.com, englisch)
Der Fußraum für jene Menschen, die mit der Economy-Class fliegen, schrumpfe, während jene, die im vorderen Teil des Flugzeugs säßen, umso mehr Komfort bekämen. Der Economist berichtet über den Soziologen Beth Berman, der den Gini-Koeffizient im Flugzeug ausgerechnet hat. Das Fazit: Man solle dankbar sein für den Platz, den man im hinteren Teil habe.

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5 vor 10: Energiewende, EZB, Stress, Weihnachten, Warentest http://blog.insm.de/10569-5-vor-10-energiewende-ezb-stress-weihnachten-warentest/ http://blog.insm.de/10569-5-vor-10-energiewende-ezb-stress-weihnachten-warentest/#comments Fri, 05 Dec 2014 08:55:31 +0000 INSM Redaktion http://blog.insm.de/?p=10569 weiterlesen]]> Heute in den Linktipps: Die hohen Abgaben für die Energiewende, die Risiken der EZB-Politik, der von E-Mails ausgelöste Stress und ökonomische Gewissheiten über das Weihnachtsfest. Außerdem: ein Rückblick auf 50 Jahre Stiftung Warentest.


1. 71 Prozent Steuern und Abgaben auf erneuerbare Energie
(pixeloekonom.de, Johannes Eber)
Für die Energiewende müssen auch diejenigen zusätzlich zahlen, die bereits einen teuren Ökostrom-Tarif gewählt haben und ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energien beziehen: Die Stromrechnung besteht dann zu einem Großteil aus Steuern und Abgaben. “Sollen wir jetzt auf den günstigeren Tarif aus fossiler und atomarer Energie wechseln, damit wir es uns leisten können, die Energiewende zu finanzieren?”, fragt Johannes Eber.

2. “Wir müssen verhindern, dass das System kollabiert”
(wiwo.de, Tim Rahmann)
Der Vermögensverwalter Eckart Langen von der Goltz ist überzeugt: Nur die Europäische Zentralbank ist in der Lage, die Krise der Eurozone zu lösen. Er spricht von “grenzenlosen finanziellen Möglichkeiten”, über die EZB-Chef Draghi verfüge. Der Volkswirt Thorsten Polleit warnt hingegen: “Es ist ein Fehler zu glauben, eine Volkswirtschaft brauche eine steigende Geldmenge, um wachsen zu können.”

3. E-Mails verursachen Stress
(alltagsforschung.de, Daniel Rettig)
Alle paar Minuten E-Mails abzurufen und auch sofort zu beantworten, senkt nicht nur die Produktivität – auch die Lebenszufriedenheit leidet, haben Forscher in Kanada herausgefunden. Der Testgruppe, die sich nur selten mit dem Postfach beschäftigte, ging es deutlich besser als denjenigen, die quasi in Echtzeit eingehende Nachrichten abarbeiteten.

4. Die Weihnachtsökonomie
(papers.ssrn.com, Laura Birg und Anna Göddeke, PDF, englisch)
Welchen Effekt hat Weihnachten auf die Aktienmärkte? Steigen kurz vor den Feiertagen wirklich die Flugpreise? Kann das Fest das Wirtschaftswachstum antreiben? Und welche Geschenke sind aus ökonomischer Sicht die effizientesten? Die deutschen Wirtschaftswissenschaftlerinnen Laura Birg und Anna Göddeke beantworten all diese Fragen in einem unterhaltsam geschriebenen Paper.

5. Die Ober-Checker
(sueddeutsche.de, Titus Arnu, Laura Hertreiter und Julia Rothhaas)
Sie ist wie kaum eine zweite Organisation mit der deutschen Wirtschaftsgeschichte der Nachkriegszeit verbunden: Seit 50 Jahren überprüft die Stiftung Warentest Produkte und Dienstleistungen auf ihre Qualität. Über 90.000 Urteile hat sie in dieser Zeit abgegeben – und lag damit nicht immer richtig.

Gute Kommentare, interessante Hintergründe – jeden Morgen um 5 vor 10 Uhr präsentieren wir auf dem INSM-Blog fünf ausgewählte Links zu interessanten Ökonomie-Blogs und Wirtschaftsseiten.

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