INSM Blog http://blog.insm.de Ökonomie verstehen Tue, 21 Oct 2014 07:55:45 +0000 de-DE hourly 1 5 vor 10: Investitionen, Solidarität, BIZ, Welthandelsbericht, Zahlungsausfall http://blog.insm.de/10403-5-vor-10-investitionen-solidaritaet-biz-welthandelsbericht-zahlungsausfall/ http://blog.insm.de/10403-5-vor-10-investitionen-solidaritaet-biz-welthandelsbericht-zahlungsausfall/#comments Tue, 21 Oct 2014 07:55:45 +0000 INSM Redaktion http://blog.insm.de/?p=10403 weiterlesen]]> In den Linktipps geht es heute um ein unanständiges Angebot, Solidarität in anonymen Marktbeziehungen und die Folgen eines Schuldenausfalls. Zudem: Warum die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich mit der Bildung neuer Blasen rechnet und welche fünf Punkte aus dem World Trade Report man kennen sollte.


1. Ein unanständiges Angebot
(zeit.de, Axel Hansen)
Finanzminister Michel Sapin und Wirtschaftsminister Emmanuel Macron haben der Bundesregierung einen Deal vorgeschlagen: Deutschland solle 50 Milliarden Euro investieren, Frankreich spare im Gegenzug die gleiche Summe ein. Das Angebot sei aber nicht fair, weil die Einsparungen in Frankreich längst beschlossene Sache seien, kommentiert Axel Hansen.

2. Mitverantwortung – warum verhalten wir uns solidarisch im öffentlichen Raum?
(wirtschaftlichefreiheit.de, Michael Neumann)
Wieso sind wir auch in anonymen Marktbeziehungen solidarisch mit unseren Mitmenschen? Dieser Frage geht Michael Neumann auf Wirtschaftliche Freiheit nach. Liefert das Solidaritätsspiel des Spieltheoretikers Axel Ockenfels eine Antwort? Und: Engagieren sich Menschen für die Gesellschaft, weil andere Menschen dies auch machen?

3. Oberste Zentralbank prophezeit neue Blasen
(welt.de, Sebastian Jost)
Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) habe öfter was zu meckern, gibt Claudio Borio zu, der Leiter der BIZ-Abteilung für Volkswirtschaft und Geldpolitik. Im Interview erzählt er, warum die oberste Zentralbank vor der Krise vor zu viel billigem Geld warnte, warum das Inflationsziel der Zentralbanken diese zu sehr einschränkt oder warum Volatilität gefährlich sein könnte.

4. Die fünf wichtigsten Punkte aus dem World Trade Report
(blogs.wsj.com, William Mauldin, englisch)
Die wirtschaftliche Malaise in Europa werde weiteres Wachstum in anderen Volkswirtschaften verhindern, prophezeit die Welthandelsorganisation in ihrem World Trade Report. Das Wall Street Journal hat die fünf wichtigsten Punkte des Berichts zusammengestellt. Am bemerkenswertesten: China verändert sich zu einer konsumgetriebenen Volkswirtschaft und die Importe in Russland brechen nicht nur wegen der Ukraine-Krise ein.

5. Ein Schuldenerlass und seine Folgen
(voxeu.org, Carmen M. Reinhart und Christoph Trebesch, englisch)
In der Theorie geht ein Zahlungsausfall eines Staates mit hohen Risikoaufschlägen in der Zukunft einher. Wie aber ist es in der Praxis? Carmen M. Reinhart und Christoph Trebesch haben sich die Zahlungsausfälle des vergangenen Jahrhunderts angesehen und fragen: Ist ein Schuldenerlass vielleicht doch eine Möglichkeit?

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5 vor 10: Konjunktur, Ausbildung, Draghi, Stifte, Yachten http://blog.insm.de/10400-5-vor-10-konjunktur-ausbildung-draghi-stifte-yachten/ http://blog.insm.de/10400-5-vor-10-konjunktur-ausbildung-draghi-stifte-yachten/#comments Mon, 20 Oct 2014 07:55:02 +0000 INSM Redaktion http://blog.insm.de/?p=10400 weiterlesen]]> Soll Finanzminister Wolfgang Schäuble an “der schwarzen Null” festhalten, jetzt wo das Wachstum in Deutschland rückläufig ist? Außerdem in den Linktipps: Das Geheimnis der deutschen Ausbildung, das Ende von Draghis Einfluss auf die Finanzmärkte und Konsumgüter, die eigentlich niemand braucht. Und: wie Stiftehersteller auch im digitalen Zeitalter verdienen könnten.


1. Wenn die Konjunktur strauchelt
(ardmediathek.de, Presseclub, Video)
Es lässt sich nicht mehr leugnen: Die Konjunktur in Deutschland lahmt. Kommt nun die Rezession? Im Presseclub diskutieren Markus Zydra (Süddeutschen Zeitung), Petra Pinzler (Die Zeit), Ruth Berschens (Handelsblatt) und Henning Krumrey (Wirtschaftswoche) über die Wahlgeschenke der großen Koalition, die schwarze Null im Bundeshaushalt und antizyklische Konjunkturpolitik.

2. Warum Deutschland seine Leute so viel besser ausbildet
(qz.com, Tamar Jacoby, englisch)
Praktische Arbeit werde in Deutschland, anders als in den USA, geschätzt, schreibt Tamar Jacoby bei Quartz. Auf seiner Reise durch Deutschland besuchte er deutsche Konzerne und hat versucht herauszufinden, wieso das deutsche Ausbildungssystem so erfolgreich ist. Die Auswahl der Bewerber und die Mischung zwischen Theorie und Praxis, macht er als Gründe aus. Eigentlich könnten die USA dieses System übernehmen, doch für dort ansässige Firmen könnte das schlichtweg zu teuer sein.

3. Draghis Bluff fliegt auf
(wiwo.de, Frank Doll und Gerald Cesar)
Griechenland sei noch nie so pleite gewesen wie heute, schreiben Frank Doll und Gerald Cesar in der Wirtschaftswoche. Deutsche Aktien seien kein sicherer Hafen mehr oder auch der niedrige Ölpreis würde auf eine Depression hindeuten. Aber das seien nur ein paar von vielen Hinweisen, die eine Krise andeuten würden. Die EZB allerdings könne diesmal nichts mehr retten, vielmehr: Draghis Bluff sei aufgeflogen.

4. Stiftehersteller erfinden sich im digitalen Zeitalter neu
(wsj.de, Natalia Drozdiak)
Wer braucht schon Stifte in Zeiten von Tablets und Computern? Stiftehersteller stellt dies vor eine neue Herausforderung: Wie können sie auch in Zukunft noch Geld verdienen? Natalia Drozdiak hat sich einige innovative Ideen angesehen. Einige der etablierten Hersteller aber halten lieber an Bleistiften und Zettelwirtschaft fest. Kann das gut gehen?

5. Eine Yacht kaufen – und die Welt retten
(bloombergview.com, Mark Whitehouse, englisch)
In den USA würden immer mehr Dinge verkauft, die eigentlich niemand wirklich brauche – riesige Fernseher, Yachten oder schicke Autos. Das wäre nicht schlimm, denn es könnte ein Zeichen dafür sein, dass steigende Einkommen zu steigendem Lebensstandard führen. Aber das ist nur bedingt der Fall: Die ärmsten US-Haushalte seien so verschuldet wie nie.

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5 vor 10: Streiks, Piketty, Hunger, China, Wein http://blog.insm.de/10398-5-vor-10-streiks-piketty-hunger-china-wein/ http://blog.insm.de/10398-5-vor-10-streiks-piketty-hunger-china-wein/#comments Fri, 17 Oct 2014 07:55:59 +0000 INSM Redaktion http://blog.insm.de/?p=10398 weiterlesen]]> In den Linktipps am Freitag: Debattenbeiträge über die Macht der Spartengewerkschaften, die ungleiche Verteilung von Vermögen und die Bekämpfung des Welthungers. Außerdem geht es um Chinas Wirtschaftskraft und französischen Rotwein.


1. Nutzen Lokführer und Piloten die Marktwirtschaft aus?
(pixeloekonom.de, Johannes Eber)
Lokführer und Piloten kämpfen mit Streiks für ihre Interessen. Hinter ihnen stehen Spartengewerkschaften, die es in der Hand haben, große Teile des Verkehrswesens lahmzulegen. Ist es richtig, dass einzelne Berufsgruppen über so viel Macht verfügen? Oder sollten sie per Gesetz eingeschränkt werden? Johannes Eber erklärt die wichtigsten ordnungspolitischen Argumente in der Debatte.

2. Was andere Ökonomen von Piketty halten
(economy.com, Adam Ozimek, englisch)
Mit seinem Werk “Das Kapital im 21. Jahrhundert” gelang dem französischen Ökonom Thomas Piketty ein Welterfolg. Er erklärt darin wachsende Ungleichheit mit den Unterschieden zwischen der Rendite auf Kapital und der Wachstumsrate einer Volkswirtschaft. Eine Umfrage unter anderen Ökonomen zeigt jedoch Zweifel an der Argumentation auf.

3. Wie die Welt neun Milliarden Menschen ernähren kann
(blogs.worldbank.org, Jürgen Vögele, englisch)
Jeder neunte Mensch leidet nach Angaben der Weltbank an chronischem Hunger, über eine Milliarde Menschen ist unterernährt. Das Problem droht sich in den kommenden Jahrzehnten zu verschärfen: 2050 müssen neun Milliarden Menschen ernährt werden. Damit das gelingt, bedarf es eines grundlegenden Wandels in der Landwirtschaft. Abfälle sind dabei eines der wichtigsten Handlungsfelder: Ein Drittel der produzierten Nahrung wird weggeworfen, noch bevor sie in die Läden kommt.

4. Ist China wirklich die größte Volkswirtschaft der Welt?
(bloombergview.com, Noah Smith, englisch)
Der Internationale Währungsfonds hat mit einer Statistik, die China als größte Volkswirtschaft der Welt sieht, für Aufsehen gesorgt. Kritiker bemängeln, dass Chinas Wirtschaft bei Berücksichtigung von Investitionsblasen eigentlich deutlich kleiner sei. Auch Noah Smith hat Zweifel – zum Beispiel wegen der Tendenz chinesischer Regionalregierungen, ihre wirtschaftlichen Erfolge zu übertreiben. Eines steht aber auch für ihn fest: Früher oder später wird China zur Nummer eins aufsteigen.

5. Die Ökonomie des Rotweins
(wirtschaftlichefreiheit.de, Steffen J. Roth)
Die Qualität eines Rotweins der Spitzenklasse hängt nicht nur von den klimatischen Verhältnissen und den Erfahrungen des Winzers ab. In den Weingebieten an der französischen Atlantikküste sieht man gleich an mehreren Beispielen wie stark der Einfluss wirtschaftspolitischer Entscheidungen auf das Geschäft mit dem Wein ist – und warum die Regulierung des Arbeitsmarktes die Nutzung jahrhundertealter Keller verhindert.

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5 vor 10: Konjunktur, EZB, Wachstum, Glück, Ehen http://blog.insm.de/10395-5-vor-10-konjunktur-ezb-wachstum-glueck-ehen/ http://blog.insm.de/10395-5-vor-10-konjunktur-ezb-wachstum-glueck-ehen/#comments Thu, 16 Oct 2014 07:55:44 +0000 INSM Redaktion http://blog.insm.de/?p=10395 weiterlesen]]> Heute in den Linktipps: Was die wirtschaftliche Abkühlung in Deutschland für die Eurozone bedeutet und ein Schlaglicht auf die Debatte, ob es jetzt zu Konjunkturhilfen des Staates und der EZB kommen sollte. Außerdem: Ökonomen argumentieren, dass die Maximierung des Glücks problematisch ist und zeigen zudem, welche Ehen am längsten halten.


1. Auch Deutschland braucht Unterstützung
(bloomberg.com, englisch)
Die abkühlende Konjunktur in Deutschland ist aus Sicht der Finanznachrichtenagentur Bloomberg zwar eine schlechte Nachricht für die Bundesrepublik, aber womöglich eine gute für die Eurozone. Denn in der Folge könnte der sich der deutsche Widerstand gegen Wachstumsimpulse durch die Europäische Zentralbank abschwächen. “Wenn Deutschland den Schmerz spürt, wird es seine dogmatische Position möglicherweise aufgeben”, kommentiert Bloomberg.

2. Warum die Kreditaufkäufe der EZB sinnvoll sind
(blogs.faz.net, Alexander Armbruster)
Den Plan von EZB-Präsident Mario Draghi, Banken Wertpapiere abzukaufen, um damit die Wirtschaft in Schwung zu bringen, haben mehrere Ökonomen kritisiert. Wirtschaftsprofessor Richard Werner findet jedoch: Die Zentralbank hätte mit dem Programm schon viel früher anfangen sollen. Allerdings fordert er strenge Bedingungen für die Banken.

3. Kommt es wirklich zum konjunkturellen Abschwung?
(oekonomenstimme.org, Georg Quaas)
Wirschaftsforschungsinstitute haben ihre gemeinsame Wachstumsprognose für 2015 um 0,8 Prozentpunkte auf 1,2 Prozent gesenkt. Bedeutet das, dass sich ein Konjunktureinbruch ohne staatliche Ausgabenprogramme nicht mehr vermeiden lässt? Georg Quaas ist anderer Meinung. “Von einem beginnenden Abschwung zu reden, mag angesichts der zahlreichen Risiken, die jederzeit ihre Wirkung entfalten können, zutreffen”, kommentiert er. “Die Zahlen geben dies aber nicht her.”

4. Die Probleme bei der Maximierung des Glücks
(voxeu.org, Edward Glaeser, Joshua Gottlieb und Oren Ziv, englisch)
Wenn es in Bhutan um Wachstum geht, dann steht nicht das Bruttoinlandsprodukt im Vordergrund, sondern das Glück der Bevölkerung, das die Regierung des Königreichs nach eigener Darstellung maximieren möchte. Was nach einer guten Idee klingt, ist jedoch nicht unproblematisch: Denn in vielen Fällen verzichten Menschen freiwillig auf Glück, um beispielsweise ein höheres Einkommen zu erzielen. Wer knappe Ressourcen nur darauf verwendet, das Glück zu erhöhen, verschlechtert so unter Umständen die Lebenssituation seiner Bevölkerung.

5. Was eine stabile Ehe ausmacht
(randalolson.com, Randal Olsen, englisch)
Lange Ehen sind nicht nur eine Frage der Liebe, sondern auch der Ökonomie. Zwei Wirtschaftswissenschaftler der Emory-Universität in Atlanta haben untersucht, welche Faktoren die Wahrscheinlichkeit von Scheidungen beeinflussen. Ihr Ergebnis: Neben einer langen Vorlaufzeit vor der Heirat, haben auch die Einkommensverhältnisse und die Anzahl der Gäste bei der Hochzeit einen erheblichen Einfluss auf die Beständigkeit der Partnerschaft.

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5 vor 10: Religion, Eizellen, Ebola, Öl, Nordkorea http://blog.insm.de/10391-5-vor-10-religion-eizellen-ebola-oel-nordkorea/ http://blog.insm.de/10391-5-vor-10-religion-eizellen-ebola-oel-nordkorea/#comments Wed, 15 Oct 2014 07:55:52 +0000 INSM Redaktion http://blog.insm.de/?p=10391 weiterlesen]]> Heute in den Linktipps: US-Internetfirmen bezahlen ihren weiblichen Angestellten einen Zuschuss, wenn die Frauen ihre Eizellen einfrieren lassen und ohne einen Wandel in der Religion hätte sich die Marktwirtschaft nicht durchsetzen können. Außerdem: Russland macht der sinkende Ölpreis zu schaffen, die Wirtschaft in den Ebola-Gebieten bricht ein und Nordkorea erlebt einen Mini-Aufschwung.


1. Ohne Kirche keine Marktwirtschaft
(blogs.faz.net, Gerald Braunberger)
Der bekannte Harvard-Ökonom Benjamin Friedman hat seine Gastprofessur in Frankfurt angetreten. Bei seiner ersten Vorlesung ging er auf die Bedeutung der Religion für den Kapitalismus ein. So hätte erst ein geistiger Wandel im 18. Jahrhundert die Marktwirtschaft möglich gemacht. Eigennütziges Denken wurde nicht mehr als Sünde abgestempelt und die Menschen konzentrierten sich darauf, die irdischen Bedingungen zu verbessern, statt auf das Jenseits zu warten.

2. Apple und Facebook zahlen Frauen das Einfrieren der Eizellen
(qz.com, Jenny Avins, englisch)
Ab 2015 geben die amerikanischen Internetfirmen Apple und Facebook ihren weiblichen Angestellten  20.000 Dollar, wenn sie ihre Eizellen einfrieren lassen, um eine Berufspause hinauszuzögern. Für das Angebot stehen die Unternehmen allerdings auch in der Kritik: So sollten sie eher das Betreuungsangebot für Kinder in ihren Zentralen ausbauen, heißt es. Pläne für den neuen Facebook-Campus sehen eine Hunde-Tagesstätte vor, aber keine für Kinder.

3. Die Seuche befällt die Wirtschaft
(zeit.de, Alexandra Endres)
In den Ebola-Gebieten bricht die Wirtschaft zusammen. Die Seuche hat ausgerechnet zu einer für die Landwirtschaft sehr wichtigen Zeit zugeschlagen. Einige Preise sind bereits um bis zu 40 Prozent gestiegen. Auch andere Sektoren haben Schwierigkeiten. Deutsche Unternehmen haben alle ihre Mitarbeiter abgezogen und Projekte auf Eis gelegt.

4. Sinkender Ölpreis treibt Russland in den Ruin
(welt.de, Holger Zschäpitz)
Völlig überraschend hat die Opec ihre Fördermenge ausgeweitet und versucht nicht, sich gegen starken Preisverfall beim Öl zu stemmen. Das sind vor allem schlechte Nachrichten für Russland, dessen Wirtschaft wesentlich auf dem Rohstoff basiert. Auch den Staatshaushalt belasten geringe Öleinnahmen. Mittlerweile schätzen Analysten die Wahrscheinlichkeit für eine Pleite Russlands in den kommenden fünf Jahren auf 16 Prozent.

5. Nordkorea geht es wirtschaftlich ein bisschen besser
(bloombergview.com, Andrei Lankov, englisch)
Nordkorea ist mal wieder in den Schlagzeilen, nachdem Machthaber Kim Jong Un bei wichtigen Veranstaltungen fehlte. Wirtschaftlich scheint es dem Land jedoch ein bisschen besser zu gehen, schreibt Andrei Lankow. Die Wirtschaft könnte in den vergangenen Jahren um bis zu zwei Prozent jährlich gewachsen sein. Die kleinen Erfolge liegen auch daran, dass den Nordkoreanern mittlerweile etwas mehr wirtschaftliche Freiheit gelassen wird und sich Märkte etablieren.

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5 vor 10: Nobelpreis, Reformpolitik, Vernetzung, EZB, Regulierung http://blog.insm.de/10386-5-vor-10-nobelpreis-reformpolitik-vernetzung-ezb-regulierung/ http://blog.insm.de/10386-5-vor-10-nobelpreis-reformpolitik-vernetzung-ezb-regulierung/#comments Tue, 14 Oct 2014 07:55:30 +0000 INSM Redaktion http://blog.insm.de/?p=10386 weiterlesen]]> Wie man die Macht von Unternehmen zügelt, weiß der Wirtschaftsnobelpreisträger Jean Tirole – und ebenso, wie ein Staat effizienter wird. Außerdem geht es in den Linktipps um das Internet der Dinge, um die unterschiedlichen Auffassungen zwischen EZB und Bundesbank sowie um Banker, die aktuell lieber anderswo zur Arbeit gehen.


1. Wie man die Macht von Unternehmen zügelt
(handelsblatt.com, Helmut Steuer und Jan Mallien)
Der Wirtschaftsnobelpreis wurde gestern an den Franzosen Jean Tirole verliehen. Wofür der 61-Jährige den Preis bekommt, erklären Helmut Steuer und Jan Mallien. Tirole leitet das Institut d’Economie Industrielle in Toulouse und hat untersucht, wie Behörden jene Branchen regulieren könnten, in denen nur sehr wenige Unternehmen tatig sind. Doch ein allgemeingültiges Rezept gibt es dafür nicht: Vielmehr müsste jede Regierung Maßnahmen einführen, die auf auf die jeweiligen Bedingungen im Land passen.

2. Was ein effizienter Staat braucht
(voxeu.org, Jean Tirole, englisch)
Für Voxeu hat Jean Tirole schon vor einigen Jahren aufgeschrieben, wie der Staat effizienter werden könnte. Vier Prinzipien hat er dabei am Beispiel Frankreichs identifiziert: Restrukturierung – Staaten können ihre Ausgaben senken, ohne, dass die soziale Sicherungen gesenkt werden, Wettbewerb – auch im Bildungs- oder Gesundheitswesen. Und Tirole hat weitere Ideen, wie Frankreich effizienter werden könnte.

3. Telekom-Branche drängt mit Macht ins Internetgeschäft
(wsj.de, Simon Zekaria)
Jedes Auto, jede Waschmaschine, jede Heizungsanlage könnte in Zukunft mit dem Internet verbunden sein. Das “Internet der Dinge” ist nicht mehr weit entfernt – nun wollen auch europäische Telekommunikationsunternehmen daran verdienen. Doch damit drängen sie mitunter in einen Markt, der von Technikriesen wie Samsung, Apple oder Google beherrscht wird. Können Unternehmen wie Vodafone oder die Deutsche Telekom da überhaupt Fuß fassen?

4. Deutschland sabotiert Europa
(bloombergview.com, Mark Gilbert, englisch)
EZB-Präsident Mario Draghi beziehe Bundesbank-Präsident Jens Weidmann nicht mehr in seine Pläne ein, schrieb der Focus – allerdings ohne Quellenangabe. Bloomberg View erklärt, wieso es dazu gekommen sein könnte und weshalb auch für Deutschland die expansive Geldpolitik der EZB an Bedeutung gewinnen könnte.

5. Weniger Risiko macht weniger Spaß
(sueddeutsche.de, Björn Finke und Markus Zydra)
Schlechter Ruf, schlechtere Bezahlung – einige Bankmitarbeiter wechseln derzeit lieber in die Investmentbranche, von Banken zu Hedge-Fonds oder Vermögensverwaltern, berichtet die Süddeutsche Zeitung. Allerdings wechseln nicht alle von ihnen freiwillig.

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5 vor 10: Ökostrom, Deflation, Mindestlohn, Banken, Kuba http://blog.insm.de/10383-5-vor-10-oekostrom-deflation-mindestlohn-banken-kuba/ http://blog.insm.de/10383-5-vor-10-oekostrom-deflation-mindestlohn-banken-kuba/#comments Mon, 13 Oct 2014 07:55:14 +0000 INSM Redaktion http://blog.insm.de/?p=10383 weiterlesen]]> Welche Energieformen werden am stärksten gefördert? Wieso sind Deflation und Inflation ökonomisch sogar optimal? Warum hat der Mindestlohn eine reinigende Funktion? Weshalb sollten die USA ihr Embargo gegenüber Kuba aufgeben? Diese Fragen klären wir heute in den Linktipps. Zudem: wie Banken ethischer werden könnten.


1. 40 Milliarden Euro Subventionen für Ökostrom
(faz.net, Hendrik Kafsack)
Der Großteil der Subventionen geht in die Förderung des Ökostroms: 40 Milliarden Euro seien innerhalb der Europäischen Union gezahlt worden, um Wind- und Sonnenenergie sowie Biomasse zu fördern. Deutschland und Großbritannien geben hierbei besonders viel aus. Die Untersuchung schlüsselt allerdings auch auf, welche Energieform was kostet: Wasserenergie koste pro Kilowattstunde am meisten, wesentlich billiger sei da die Energie, die aus Kohle gewonnen werde – allerdings nur, wenn die Folgekosten nicht mitgerechnet würden.

2. Deflation und Inflation sind optimal
(mises.org, Mateusz Machaj, englisch)
Ob Geldentwertung oder ein sinkendes Preisniveau, Ökonomen haben etwas dagegen auszusetzen. Mateusz Machaj erklärt, dass diese Argumentation in der klassischen Schulbuch-Ökonomie sehr präsent ist. In seinem Blogpost auf der Seite des Mises-Instituts beschreibt er, wieso Deflation und Inflation ökonomisch “optimal” sein können. Letztlich zeige sich an diesen Veränderungen nur, dass der Markt noch funktioniere.

3. Der reinigende Effekt des Mindestlohnes in China
(voxeu.org, Florian Mayneris und Sandra Poncet, englisch)
Rund zehn Jahre gibt es den Mindestlohn in China nun schon, von Provinz zu Provinz ist er unterschiedlich hoch. Florian Mayneris und Sandra Poncet beschreiben, wie die Einführung des Mindestlohnes im Land eine reinigende Wirkung gehabt hat. Denn Firmen seien so gezwungen worden, effizienter zu arbeiten – ineffiziente Firmen seien aus dem Markt ausgeschieden.

4. Die Ethik der Banken
(blogs.wsj.com, Paul Hannon, englisch)
Spätestens seit der Finanzkrise wird daran gearbeitet den Finanzsektor zu regulieren. Doch Experten diskutieren, ob die Regeln der letzten Jahre ausreichen, um das Bankenwesen ethischer zu machen. Paul Hannon erläutert im Wall Street Journal die Argumente: Es müssten etwa Anreize geschaffen werden, um kurzfristige und wenig nachhaltige Profite unattraktiver zu machen.

5. Beendet das Embargo gegen Kuba
(nytimes.com, Editorial Board, englisch)
Das Handelsembargo der USA gegen Kuba gilt als eines der längsten der Geschichte, in den Sechziger Jahren wurden die ersten Maßnahmen eingeführt. Jetzt aber sei es genug, schreibt das Editorial Board der New York Times. Schon alleine, weil die Unterstützung Kubas durch Venezuela mit der Wirtschaftskrise im Land unsicherer geworden ist. Von einem solchen Schritt könnten aber auch die USA selbst profitieren.

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5 vor 10: China, Strompreis, Energiepolitik, Italien, Fachkräfte http://blog.insm.de/10381-5-vor-10-china-strompreis-energiepolitik-italien-fachkraefte/ http://blog.insm.de/10381-5-vor-10-china-strompreis-energiepolitik-italien-fachkraefte/#comments Fri, 10 Oct 2014 07:55:48 +0000 INSM Redaktion http://blog.insm.de/?p=10381 weiterlesen]]> Die Linktipps am Freitag: China stürmt an die Spitze der Volkswirtschaften, der Strompreis hat sich seit dem Jahr 2000 fast verdoppelt und in MINT-Berufen fehlen Hunderttausende Fachkräfte. Weitere Themen: Weshalb die deutsche Förderung der erneuerbaren Energien in der Schweiz Probleme bereitet und wie Italien seinen Binnenkonsum mit der Altersvorsorge seiner Bürger ankurbeln will.


1. China überholt die USA
(businessinsider.my, Mike Bird, englisch)
Die Vereinigten Staaten sind nicht länger die größte Volkswirtschaft der Welt – zumindest, wenn man die Wirtschaftsleistung ins Verhältnis mit der damit verbundenen Kaufkraft setzt. Der Internationale Währungsfonds führt diese Statistik und weist dabei erstmals China als größte Wirtschaftsmacht der Welt aus.

2. Strompreis für Haushalte seit 2000 verdoppelt
(faz.net)
Die Stromkosten für private Haushalte sind seit Beginn des Jahrtausends um 92 Prozent gestiegen, berichtet das Statistische Bundesamt. Das liegt aber nur zu einem kleinen Teil an höheren Kosten für die Stromerzeugung. Diese seien in gleichem Zeitraum nur um 35 Prozent gewachsen. Hauptgrund für den Preisanstieg sind vielmehr Steuern und die Umlage für erneuerbare Energien.

3. Wasser fällt Wind und Sonne zum Opfer
(novo-argumente.com, Fred F. Mueller)
Bereits seit einem Jahrhundert bezieht die Schweiz Strom aus Wasserkraft und deckt damit heute ein Viertel ihres gesamten Bedarfs ab. Die Erzeuger stehen nun jedoch unter Druck. Grund ist das deutsche Erneuerbare-Energien-Gesetz, schreibt Fred F. Mueller: “Die völlig überzogene Förderung sogenannter erneuerbarer Energien in Deutschland ist dabei, die umweltfreundliche Wasserkraft in der Schweiz aus dem Markt zu drängen.”

4. Geld verprassen ist in Italien Bürgerpflicht
(ef-magazin.de, Werner Becher)
Der italienische Ministerpräsident Matteo Renzi will die Wirtschaft seines Landes ankurbeln, indem er den Binnenkonsum stärkt. Dafür sollen die Bürger Geld, das bisher ihr Arbeitgeber für sie in die Altersvorsorge einzahlt, künftig direkt ausbezahlt bekommen. “Renzi ist offenbar bereit, nun auch die private Zukunft der Menschen zu verschleudern, nachdem jene des Staates längst unwiederbringlich verpfändet wurde”, kritisiert Werner Becher.

5. Deutschland gehen die Meister und Facharbeiter aus
(welt.de, Stefan von Borstel)
Der Fachkräftemangel in den MINT-Bereichen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) verschärft sich dramatisch. Vor allem bei den Nicht-Akademikern klafft eine große Lücke zwischen Angebot und Nachfrage: 670.000 MINT-Fachkräfte werden bis 2020 aus Altergründen aus dem Berufsleben ausscheiden. Der Wirtschaft fehlen dann 1,3 Millionen qualifizierte Arbeitskräfte.

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5 vor 10: Tugenden, Jugendarbeitslosigkeit, Austerität, Geldpolitik, Wachstum http://blog.insm.de/10379-5-vor-10-tugenden-jugendarbeitslosigkeit-austeritaet-geldpolitik-wachstum/ http://blog.insm.de/10379-5-vor-10-tugenden-jugendarbeitslosigkeit-austeritaet-geldpolitik-wachstum/#comments Thu, 09 Oct 2014 07:55:49 +0000 INSM Redaktion http://blog.insm.de/?p=10379 weiterlesen]]> Heute in den Linktipps: Mangelnde Tugenden bedrohen den wirtschaftlichen Erfolg, die Jugendarbeitslosigkeit macht den EU-Staaten immer noch zu schaffen und die Geldpolitik der EZB steht in der Kritik. Außerdem geht es um die christlichen Wurzeln der Austeritätspolitik und enttäuschende Konjunkturdaten der heimischen Wirtschaft.


1. Verfall deutscher Tugenden gefährdet Wohlstand
(welt.de, Frank Stocker)
Deutsche Manager warnen vor einem Wertewandel, der den Erfolg der heimischen Wirtschaft im Ausland gefährden könnte: Tugenden wie Fleiß, Zuverlässigkeit und Gewissenhaftigkeit sind laut einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln nach ihrer Ansicht hierzulande immer seltener anzutreffen. Fast zwei Drittel der Befragten sehen darin eine wirtschaftliche Bedrohung.

2. Am Geld mangelt’s nicht
(zeit.de, Marlies Uken)
Sechs Milliarden Euro stellt die EU den Mitgliedsstaaten zur Verfügung, um Jugendarbeitslosigkeit zu bekämpfen. Doch obwohl die Arbeitslosenquote von jungen Menschen in vielen EU-Staaten weit über 20 Prozent liegt, werden die Mittel nicht ausgeschöpft. “Anfangs war vor allem unklar, wer eigentlich Gelder wie beantragen kann”, schreibt Marlies Uken.

3. Christliche Sparsamkeit
(derfreitag.de, Hannes Koch)
Der Wirtschaftshistoriker Florian Schui beschäftigt sich in einem neuen Buch mit den Sparmaßnahmen in der Folge der europäischen Schuldenkrise. Er sieht in der sogenannte Austeritätspolitik einen Denkfehler, der aus den Vorstellungen einer alten christlichen Wirtschaftsethik resultiert. Sparsamkeit ist für Schui in der aktuellen Situation aber keine Tugend, sondern verschlimmert das Problem.

4. Gefährliche Verzweiflungstaten der Europäischen Zentralbank
(wiwo.de, Martin Mack und Herwig Weise)
Die Europäische Zentralbank pumpt hunderte Milliarden Euro in die Märkte, um die Gefahr einer Deflation zu bekämpfen. Das Programm ist nicht unumstritten: Die EZB nehme die von den Banken eingegangenen Kreditrisiken auf die eigene Bilanz, um die entstehenden Verluste dann einfach sozialisieren zu können, kritisieren die Vermögensverwalter Martin Mack und Herwig Weise.

5. Das Ende der Wachstumsseligkeit
(faz.net, Johannes Pennekamp)
Eine Reihe von enttäuschenden Konjunkturdaten aus Deutschland sorgt nicht nur hierzulande für Überraschung: War Deutschland nicht gerade noch die krisenresistente Wachstumslokomotive? “Deutschlands Rolle als Musterschüler hat blind gemacht für Entwicklungen, die nicht ins Bild der erfolgreichen Volkswirtschaft passen”, schreibt Johannes Pennekamp. “Die Folge ist eine Scheinsicherheit, von der sich auch die Politik hat blenden lassen.”

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5 vor 10: Weltwirtschaft, Roboter, Freiheit, Nobelpreisträger, Frankreich http://blog.insm.de/10375-5-vor-10-weltwirtschaft-roboter-freiheit-nobelpreistraeger-frankreich/ http://blog.insm.de/10375-5-vor-10-weltwirtschaft-roboter-freiheit-nobelpreistraeger-frankreich/#comments Wed, 08 Oct 2014 07:55:47 +0000 INSM Redaktion http://blog.insm.de/?p=10375 weiterlesen]]> Heute in den Linktipps: Fünf Grafiken erklären, warum die Weltwirtschaft an Fahrt verliert und Wissenschaftler erforschen, wie Mensch und Roboter in Zukunft zusammenarbeiten. Außerdem: Ein Physik-Nobelpreisträger hatte zunächst nur 200 Dollar für seine Erfindung bekommen, Frankreich kopiert die Reformen der Agenda 2010 und Deutschland macht sie leider wieder rückgängig.


1. Fünf Grafiken, die auf einen Abschwung hindeuten
(wonkblog.com, Yian Q. Mui, englisch)
Gestern hat der Internationale Währungsfonds seine aktuelle Prognose für die Entwicklung der Weltwirtschaft vorgestellt, und die Zukunft sieht alles andere rosig aus. Der Wonkblog zeigt mit fünf Grafiken, welche Probleme die Welt derzeit plagen, und auf welchem Kontinent sie besonders schwer wiegen.

2. Wenn Kollege Roboter mal der Arm ausrutscht
(manager-magazin.de, Arvid Kaiser)
Die nächste Generation Roboter wird wendiger und eigenständiger sein – und enger mit dem Menschen zusammenarbeiten. Arbeiter und Maschine werden also ab und zu mal zusammenstoßen – wie viel muss dann ein Monteur in der Fabrik aushalten können? Experten aus Industrie und Wissenschaft beraten derzeit über Standards.

3. Deutschland erlebt einen Abstieg auf Raten
(wirtschaftswoche.de, Henning Krumrey)
Seit Jahren rutscht Deutschland in dem viel zitierten Freiheitsindex des Fraser Instituts weiter ab. In dem am Montag vorgestellten Bericht hat Deutschland wieder neun Plätze verloren und liegt jetzt nur noch auf dem 28. Rang – hinter Georgien und Armenien. Verantwortlich für das Abrutschen sind vor allem der streng regulierte Arbeitsmarkt und üppige Transferzahlungen.

4. Nobelpreisträger bekam für  Erfindung nur 200 Dollar
(www.qz.com, Leo Mirani, englisch)
Einer der gestern gekürten Physik-Nobelpreisträger, Shuji Nakamura, entwickelte eine Version der blauen LED für eine japanische Firma. Als Dank für die Erfindung, die McKinsey zufolge bis 2020 zu einem 80-Milliarden-Dollar-Markt anwachsen wird, erhielt er zunächst nur 200 Dollar. Jahre später verklagte ihn die Firma sogar noch, weil er Geschäftsgeheimnisse verbreiten würde. Nakamura klagte zurück – und bekam schließlich doch noch seinen verdienten Lohn.

5. Frankreich kopiert Schröders Reformen
(handelsblatt.com, Thomas Hanke)
Die Nachbarn kopieren Schröders Agenda 2010. Ministerpräsident Valls hat angekündigt, sich die Deutschen zum Vorbild zu nehmen: “In Großbritannien und Deutschland haben Teilzeit und Kurzarbeit erlaubt, Beschäftigung zu sichern und schneller wieder zu steigern. Wir in Frankreich dagegen haben die Wahl einer hohen und sehr gut bezahlten Arbeitslosigkeit getroffen.“ Gut bezahlt ist sie wirklich: In Frankreich kann das Arbeitslosengeld bis zu 6.000 Euro betragen.

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