INSM Blog http://blog.insm.de Ökonomie verstehen Fri, 24 Oct 2014 07:55:36 +0000 de-DE hourly 1 5 vor 10: Frankreich, Frauenquote, Russland, Investitionen, Optimismus http://blog.insm.de/10414-5-vor-10-frankreich-frauenquote-russland-investitionen-optimismus/ http://blog.insm.de/10414-5-vor-10-frankreich-frauenquote-russland-investitionen-optimismus/#comments Fri, 24 Oct 2014 07:55:36 +0000 INSM Redaktion http://blog.insm.de/?p=10414 weiterlesen]]> In den Linktipps am Freitag: Frankreichs wirtschaftliche Probleme, Kritik an der Frauenquote und der Absturz des russischen Rubel. Außerdem: Warum Deutschland kein Ausgabenprogramm braucht und es allen Krisen zum Trotz gute Gründe für Optimismus gibt.


1. Acht Grafiken, die Frankreichs Misere verdeutlichen
(telegraph.co.uk, Mehreen Khan, englisch)
Sogar der Finanzminister Frankreichs bezeichnet sein eigenes Land als “krank”. Die einst mächtige Volkswirtschaft ist schwer angeschlagen: Seit Jahren stagniert das Wachstum, der Internationale Währungsfonds rechnet damit, dass sich Frankreich im kommenden Jahr unter allen großen Wirtschaftsnationen am schlechtesten schlagen wird. Welche Probleme auf dem Land lasten, zeigt der “Telegraph” in acht Grafiken.

2. Daimler-Betriebsrat legt sich mit Familienministerin an
(handelsblatt.com)
Die Bundesregierung will, dass von 2016 an 30 Prozent Frauen in den Aufsichtsräten der großen Unternehmen sitzen. Von Arbeitnehmervertretern kommt Kritik an der Frauenquote: „Sie ist aus unserer Sicht in ihrer Wirkung nicht durchdacht“, schreibt Daimler-Betriebsratschef Michael Brecht in einem Brief an Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel: „Es wäre kein Dienst an der Mitbestimmung, wenn aufgrund der pauschalen 30-Prozent-Quote Frauen in den Aufsichtsrat einziehen würden, die diesen Rückhalt in der Belegschaft nicht haben.”

3. Der schwache Rubel ist Putins größter Gegner
(welt.de, Daniel Eckert)
Die russische Währung ist am Donnerstag auf ein Rekordtief abgestürzt: Beinahe 42 Rubel mussten auf den Devisenmärkten für einen US-Dollar bezahlt werden – vor der Ukraine-Krise waren es meist nur 30 Rubel. Russlands Wirtschaft ist als Folge der Politik Putins und der Sanktionen aus dem Westen schwer angeschlagen. Die Reserven schmelzen dahin. Sollte es zum Crash kommen, wären die Auswirkungen auch in Deutschland spürbar, schreibt Daniel Eckert.

4. Investitionsprogramm? Jetzt bitte noch nicht!
(wirtschaftswurm.net, Arne Kuster)
Zwei französische Minister haben mit einem Vorschlag Anfang der Woche für Aufsehen gesorgt: Sie fordern die Bundesregierung auf, so viel Geld auszugeben, wie Frankreich spart. Um 50 Milliarden Euro geht es, die Deutschland zum Beispiel in seine marode Infrastruktur stecken soll und so gleichzeitig die europaweite Konjunktur antreiben könnte. Arne Kuster hält nicht viel von dieser Idee: Der Ökonomie-Blogger glaubt nicht, dass das Ausgabenprogramm der Wirtschaft helfen würde und hält auch den Zeitpunkt für falsch.

5. Die Welt wird besser
(oxfordmartin.ox.ac.uk, Max Roser, englisch)
Terroranschläge, Ebola, Wirtschaftskrisen: Wer die Nachrichten verfolgt, bekommt regelmäßig ein düsteres Bild von der Welt vorgesetzt. Doch dem Anschein zum Trotz gibt es erheblichen Grund für Optimismus. Ein Blick auf empirische Daten zeigt: Die Freiheit steigt, Armut und Hunger gehen stark zurück. Die Menschheit steht heute deutlich besser da als früher, schlussfolgert Max Roser.

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5 vor 10: Stresstest, Schwellenländer, China, Google, Krankenversicherung http://blog.insm.de/10412-5-vor-10-stresstest-schwellenlaender-china-google-krankenversicherung/ http://blog.insm.de/10412-5-vor-10-stresstest-schwellenlaender-china-google-krankenversicherung/#comments Thu, 23 Oct 2014 07:55:05 +0000 INSM Redaktion http://blog.insm.de/?p=10412 weiterlesen]]> Heute in den Linktipps: Die Auswirkungen des Banken-Stresstests der EZB, die Probleme der Schwellenländer und die Marktmacht von Google. Außerdem: Warum es so schwer ist, das Trittbrettfahren im Sozialsystem zu bekämpfen.


1. Die zehn wichtigsten Fragen zum Stresstest
(wiwo.de, Angela Hennersdorf und Mark Fehr)
Er gilt als die größte Sicherheitsübung aller Zeiten im Finanzsektor: Der sogenannte Stresstest der EZB soll zeigen, wie stabil die Geldhäuser des Kontinents wirklich sind. Die Ergebnisse der zehnmonatigen Analyse sollwn am Sonntag verkündet werden. Die Wirtschaftswoche beantwortet dazu die wichtigsten Fragen: Was passiert wenn eine Bank durchfällt? Sind die Ergebnisse des Tests wirklich belastbar? Und: Wie werden marode Banken abgewickelt?

2. Der Blues der Schwellenländer
(blogs.faz.net, Gerald Braunberger)
China ist das Vorbild für Schwellenländer rund um den Globus: Eine rasante Industrialisierung hat dem Land jahrelang steigenden Wohlstand gebracht. Folgt man dem Entwicklungsökonomen Dani Rodrik wird sich dieser Erfolg in anderen Nationen aber kaum wiederholen lassen. Industrialisierung bietet aus seiner Sicht heute kaum noch Chancen für den schnellen Aufstieg, auch bei den Dienstleistungen ist das große Geschäft für die aufstrebenden Volkswirtschaften nicht zu erwarten.

3. Wachstumssorgen erhöhen den Druck auf Peking
(wsj.de, Mark Magnier und Bob Davis)
Auch im wachstumsverwöhnten China verdüstern sich die wirtschaftlichen Aussichten: Das Bruttoinlandsprodukt stieg so langsam an wie seit fünf Jahren nicht mehr, meldeten die Statistikbehörden in dieser Woche. Die chinesische Regierung steht vor schwierigen wirtschaftspolitischen Weichenstellungen. “Macht sie zu wenig, dürfte dies zu Konkursen und Arbeitslosigkeit führen”, schreibt das Wall Street Journal: “Macht sie zu viel und heizt die Konjunktur zu stark an, drohen neue Immobilien- und Kreditblasen.”

4. Droht durch Google eine Monopolisierung der digitalen Welt?
(netzpiloten.de, Lukas Menzel)
Wenn es um Suchmaschinen im Internet geht, kommt man an Google nicht vorbei: Das Unternehmen beherrscht den Markt durch und durch. Doch nutzt es seine Stellung als Monopolist auch wettbewerbswidrig aus? Nachgewiesen werden konnte das dem Internetkonzern noch nicht. Wettbewerbsexperte Justus Haucap macht dennoch ein paar konkrete Vorschläge, wie das Unternehmen in Sachen Transparenz besser werden könnte.

5. Zum Umgang mit Nicht-Zahlern in der Krankenversicherung
(oekonomenstimme.org, Leonard Münstermann)
Das deutsche Krankenversicherungssystem bietet medizinische Versorgung für jeden – allerdings ist auch jeder verpflichtet, sich mit Beiträgen daran zu beteiligen. Für Bedürftige werden die Kosten übernommen, dennoch gibt es zahlreiche Personen, die ihrer finanziellen Verpflichtung nicht nachkommen. Für sie muss die Allgemeinheit zahlen. Das Problem der Trittbrettfahrer lässt sich nur schwer lösen, erklärt Leonard Münstermann.

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5 vor 10: EZB, CO2-Zertifikate, Seltene Erden, Stresstest, Bier http://blog.insm.de/10407-5-vor-10-ezb-co2-zertifikate-seltene-erden-stresstest-bier/ http://blog.insm.de/10407-5-vor-10-ezb-co2-zertifikate-seltene-erden-stresstest-bier/#comments Wed, 22 Oct 2014 07:55:17 +0000 INSM Redaktion http://blog.insm.de/?p=10407 weiterlesen]]> Heute werfen wir in den Linktipps einen Blick auf die kriselnde Brauereien in Deutschland und angeschlagene Banken in Südeuropa. Außerdem: Warum will die EZB jetzt eigentlich Unternehmensanleihen kaufen? Könnte eine Zentralbank das Klima retten? Und sind Seltene Erden überhaupt selten?


1. Warum sollte die EZB Unternehmensanleihen kaufen?
(ftalphaville.ft.com, Matthew C. Klein, englisch)
Derzeit kursieren Gerüchte, dass die EZB Anleihen von Firmen aufkaufen könnte. FT-Autor Matthew Klein fragt sich, was das Kalkül der Bank sein könnte. Seine Vermutung: Große Unternehmen fungieren oft als Kreditgeber für kleine Firmen. Indem man die Finanzierungsbedingungen für die Großen verbessert, hilft man also auch den Kleinen. Allerdings ist er skeptisch, dass diese Taktik tatsächlich aufgeht.

2. Eine Zentralbank für das Klima
(faz.net, Andreas Mihm)
Für das Recht, Kohlendioxid auszustoßen, müssen Unternehmen CO2-Zertifikate erwerben. Doch der Preis der Papiere ist auf Ramsch-Niveau. Der Ökonom Ottmar Edenhofer schlägt deswegen die Gründung einer europäischen Klimazentralbank vor. Sie könnte bei einem Überangebot einige Zertifikate aus dem Markt nehmen und so die Preise wieder nach oben treiben.

3. Seltene Erden sind gar nicht so selten
(manager-magazin.de, Nils-Viktor Sorge)
Als China vor einiger Zeit der Export sogenannter Seltener Erden einschränkte, war die Panik zunächst groß. Die Rohstoffe sind für viele moderne Produkte wie Handys oder Energiesparlampen sehr wichtig. Nun zeigt sich: Alles halb so wild. Die Industrie hat günstigen Ersatz für die kostbaren Rohstoffe gefunden und neue Quellen erschlossen. Die Preise der Erden gehen in den Keller.

4. Banken aus Südeuropa stehen schon jetzt unter Stress
(wsj.de, Paul J. Davies)
Die Bekanntgabe des Ergebnisses des Bankenstresstests rückt näher. Das Wall Street Journal blickt mit Sorge auf die Banken in Südeuropa – aber auch auf kleinere deutsche Bankhäuser. Aufgrund ihrer dünnen Kapitaldecke stehen einige von ihnen schon jetzt unter Stress.

5. Flasche leer
(sz-magazin.de, Lars Reichert und Lorenz Wagner)
Die Bierbranche steckt in der Krise. Einige Brauereien haben einen großen strategischen Fehler begangen: Sie haben angefangen, dass Bier zu verramschen. Doch der Preiskampf in der Branche hat sich für viele als zu hart erwiesen.

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5 vor 10: Investitionen, Solidarität, BIZ, Welthandelsbericht, Zahlungsausfall http://blog.insm.de/10403-5-vor-10-investitionen-solidaritaet-biz-welthandelsbericht-zahlungsausfall/ http://blog.insm.de/10403-5-vor-10-investitionen-solidaritaet-biz-welthandelsbericht-zahlungsausfall/#comments Tue, 21 Oct 2014 07:55:45 +0000 INSM Redaktion http://blog.insm.de/?p=10403 weiterlesen]]> In den Linktipps geht es heute um ein unanständiges Angebot, Solidarität in anonymen Marktbeziehungen und die Folgen eines Schuldenausfalls. Zudem: Warum die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich mit der Bildung neuer Blasen rechnet und welche fünf Punkte aus dem World Trade Report man kennen sollte.


1. Ein unanständiges Angebot
(zeit.de, Axel Hansen)
Finanzminister Michel Sapin und Wirtschaftsminister Emmanuel Macron haben der Bundesregierung einen Deal vorgeschlagen: Deutschland solle 50 Milliarden Euro investieren, Frankreich spare im Gegenzug die gleiche Summe ein. Das Angebot sei aber nicht fair, weil die Einsparungen in Frankreich längst beschlossene Sache seien, kommentiert Axel Hansen.

2. Mitverantwortung – warum verhalten wir uns solidarisch im öffentlichen Raum?
(wirtschaftlichefreiheit.de, Michael Neumann)
Wieso sind wir auch in anonymen Marktbeziehungen solidarisch mit unseren Mitmenschen? Dieser Frage geht Michael Neumann auf Wirtschaftliche Freiheit nach. Liefert das Solidaritätsspiel des Spieltheoretikers Axel Ockenfels eine Antwort? Und: Engagieren sich Menschen für die Gesellschaft, weil andere Menschen dies auch machen?

3. Oberste Zentralbank prophezeit neue Blasen
(welt.de, Sebastian Jost)
Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) habe öfter was zu meckern, gibt Claudio Borio zu, der Leiter der BIZ-Abteilung für Volkswirtschaft und Geldpolitik. Im Interview erzählt er, warum die oberste Zentralbank vor der Krise vor zu viel billigem Geld warnte, warum das Inflationsziel der Zentralbanken diese zu sehr einschränkt oder warum Volatilität gefährlich sein könnte.

4. Die fünf wichtigsten Punkte aus dem World Trade Report
(blogs.wsj.com, William Mauldin, englisch)
Die wirtschaftliche Malaise in Europa werde weiteres Wachstum in anderen Volkswirtschaften verhindern, prophezeit die Welthandelsorganisation in ihrem World Trade Report. Das Wall Street Journal hat die fünf wichtigsten Punkte des Berichts zusammengestellt. Am bemerkenswertesten: China verändert sich zu einer konsumgetriebenen Volkswirtschaft und die Importe in Russland brechen nicht nur wegen der Ukraine-Krise ein.

5. Ein Schuldenerlass und seine Folgen
(voxeu.org, Carmen M. Reinhart und Christoph Trebesch, englisch)
In der Theorie geht ein Zahlungsausfall eines Staates mit hohen Risikoaufschlägen in der Zukunft einher. Wie aber ist es in der Praxis? Carmen M. Reinhart und Christoph Trebesch haben sich die Zahlungsausfälle des vergangenen Jahrhunderts angesehen und fragen: Ist ein Schuldenerlass vielleicht doch eine Möglichkeit?

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5 vor 10: Konjunktur, Ausbildung, Draghi, Stifte, Yachten http://blog.insm.de/10400-5-vor-10-konjunktur-ausbildung-draghi-stifte-yachten/ http://blog.insm.de/10400-5-vor-10-konjunktur-ausbildung-draghi-stifte-yachten/#comments Mon, 20 Oct 2014 07:55:02 +0000 INSM Redaktion http://blog.insm.de/?p=10400 weiterlesen]]> Soll Finanzminister Wolfgang Schäuble an “der schwarzen Null” festhalten, jetzt wo das Wachstum in Deutschland rückläufig ist? Außerdem in den Linktipps: Das Geheimnis der deutschen Ausbildung, das Ende von Draghis Einfluss auf die Finanzmärkte und Konsumgüter, die eigentlich niemand braucht. Und: wie Stiftehersteller auch im digitalen Zeitalter verdienen könnten.


1. Wenn die Konjunktur strauchelt
(ardmediathek.de, Presseclub, Video)
Es lässt sich nicht mehr leugnen: Die Konjunktur in Deutschland lahmt. Kommt nun die Rezession? Im Presseclub diskutieren Markus Zydra (Süddeutschen Zeitung), Petra Pinzler (Die Zeit), Ruth Berschens (Handelsblatt) und Henning Krumrey (Wirtschaftswoche) über die Wahlgeschenke der großen Koalition, die schwarze Null im Bundeshaushalt und antizyklische Konjunkturpolitik.

2. Warum Deutschland seine Leute so viel besser ausbildet
(qz.com, Tamar Jacoby, englisch)
Praktische Arbeit werde in Deutschland, anders als in den USA, geschätzt, schreibt Tamar Jacoby bei Quartz. Auf seiner Reise durch Deutschland besuchte er deutsche Konzerne und hat versucht herauszufinden, wieso das deutsche Ausbildungssystem so erfolgreich ist. Die Auswahl der Bewerber und die Mischung zwischen Theorie und Praxis, macht er als Gründe aus. Eigentlich könnten die USA dieses System übernehmen, doch für dort ansässige Firmen könnte das schlichtweg zu teuer sein.

3. Draghis Bluff fliegt auf
(wiwo.de, Frank Doll und Gerald Cesar)
Griechenland sei noch nie so pleite gewesen wie heute, schreiben Frank Doll und Gerald Cesar in der Wirtschaftswoche. Deutsche Aktien seien kein sicherer Hafen mehr oder auch der niedrige Ölpreis würde auf eine Depression hindeuten. Aber das seien nur ein paar von vielen Hinweisen, die eine Krise andeuten würden. Die EZB allerdings könne diesmal nichts mehr retten, vielmehr: Draghis Bluff sei aufgeflogen.

4. Stiftehersteller erfinden sich im digitalen Zeitalter neu
(wsj.de, Natalia Drozdiak)
Wer braucht schon Stifte in Zeiten von Tablets und Computern? Stiftehersteller stellt dies vor eine neue Herausforderung: Wie können sie auch in Zukunft noch Geld verdienen? Natalia Drozdiak hat sich einige innovative Ideen angesehen. Einige der etablierten Hersteller aber halten lieber an Bleistiften und Zettelwirtschaft fest. Kann das gut gehen?

5. Eine Yacht kaufen – und die Welt retten
(bloombergview.com, Mark Whitehouse, englisch)
In den USA würden immer mehr Dinge verkauft, die eigentlich niemand wirklich brauche – riesige Fernseher, Yachten oder schicke Autos. Das wäre nicht schlimm, denn es könnte ein Zeichen dafür sein, dass steigende Einkommen zu steigendem Lebensstandard führen. Aber das ist nur bedingt der Fall: Die ärmsten US-Haushalte seien so verschuldet wie nie.

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5 vor 10: Streiks, Piketty, Hunger, China, Wein http://blog.insm.de/10398-5-vor-10-streiks-piketty-hunger-china-wein/ http://blog.insm.de/10398-5-vor-10-streiks-piketty-hunger-china-wein/#comments Fri, 17 Oct 2014 07:55:59 +0000 INSM Redaktion http://blog.insm.de/?p=10398 weiterlesen]]> In den Linktipps am Freitag: Debattenbeiträge über die Macht der Spartengewerkschaften, die ungleiche Verteilung von Vermögen und die Bekämpfung des Welthungers. Außerdem geht es um Chinas Wirtschaftskraft und französischen Rotwein.


1. Nutzen Lokführer und Piloten die Marktwirtschaft aus?
(pixeloekonom.de, Johannes Eber)
Lokführer und Piloten kämpfen mit Streiks für ihre Interessen. Hinter ihnen stehen Spartengewerkschaften, die es in der Hand haben, große Teile des Verkehrswesens lahmzulegen. Ist es richtig, dass einzelne Berufsgruppen über so viel Macht verfügen? Oder sollten sie per Gesetz eingeschränkt werden? Johannes Eber erklärt die wichtigsten ordnungspolitischen Argumente in der Debatte.

2. Was andere Ökonomen von Piketty halten
(economy.com, Adam Ozimek, englisch)
Mit seinem Werk “Das Kapital im 21. Jahrhundert” gelang dem französischen Ökonom Thomas Piketty ein Welterfolg. Er erklärt darin wachsende Ungleichheit mit den Unterschieden zwischen der Rendite auf Kapital und der Wachstumsrate einer Volkswirtschaft. Eine Umfrage unter anderen Ökonomen zeigt jedoch Zweifel an der Argumentation auf.

3. Wie die Welt neun Milliarden Menschen ernähren kann
(blogs.worldbank.org, Jürgen Vögele, englisch)
Jeder neunte Mensch leidet nach Angaben der Weltbank an chronischem Hunger, über eine Milliarde Menschen ist unterernährt. Das Problem droht sich in den kommenden Jahrzehnten zu verschärfen: 2050 müssen neun Milliarden Menschen ernährt werden. Damit das gelingt, bedarf es eines grundlegenden Wandels in der Landwirtschaft. Abfälle sind dabei eines der wichtigsten Handlungsfelder: Ein Drittel der produzierten Nahrung wird weggeworfen, noch bevor sie in die Läden kommt.

4. Ist China wirklich die größte Volkswirtschaft der Welt?
(bloombergview.com, Noah Smith, englisch)
Der Internationale Währungsfonds hat mit einer Statistik, die China als größte Volkswirtschaft der Welt sieht, für Aufsehen gesorgt. Kritiker bemängeln, dass Chinas Wirtschaft bei Berücksichtigung von Investitionsblasen eigentlich deutlich kleiner sei. Auch Noah Smith hat Zweifel – zum Beispiel wegen der Tendenz chinesischer Regionalregierungen, ihre wirtschaftlichen Erfolge zu übertreiben. Eines steht aber auch für ihn fest: Früher oder später wird China zur Nummer eins aufsteigen.

5. Die Ökonomie des Rotweins
(wirtschaftlichefreiheit.de, Steffen J. Roth)
Die Qualität eines Rotweins der Spitzenklasse hängt nicht nur von den klimatischen Verhältnissen und den Erfahrungen des Winzers ab. In den Weingebieten an der französischen Atlantikküste sieht man gleich an mehreren Beispielen wie stark der Einfluss wirtschaftspolitischer Entscheidungen auf das Geschäft mit dem Wein ist – und warum die Regulierung des Arbeitsmarktes die Nutzung jahrhundertealter Keller verhindert.

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5 vor 10: Konjunktur, EZB, Wachstum, Glück, Ehen http://blog.insm.de/10395-5-vor-10-konjunktur-ezb-wachstum-glueck-ehen/ http://blog.insm.de/10395-5-vor-10-konjunktur-ezb-wachstum-glueck-ehen/#comments Thu, 16 Oct 2014 07:55:44 +0000 INSM Redaktion http://blog.insm.de/?p=10395 weiterlesen]]> Heute in den Linktipps: Was die wirtschaftliche Abkühlung in Deutschland für die Eurozone bedeutet und ein Schlaglicht auf die Debatte, ob es jetzt zu Konjunkturhilfen des Staates und der EZB kommen sollte. Außerdem: Ökonomen argumentieren, dass die Maximierung des Glücks problematisch ist und zeigen zudem, welche Ehen am längsten halten.


1. Auch Deutschland braucht Unterstützung
(bloomberg.com, englisch)
Die abkühlende Konjunktur in Deutschland ist aus Sicht der Finanznachrichtenagentur Bloomberg zwar eine schlechte Nachricht für die Bundesrepublik, aber womöglich eine gute für die Eurozone. Denn in der Folge könnte der sich der deutsche Widerstand gegen Wachstumsimpulse durch die Europäische Zentralbank abschwächen. “Wenn Deutschland den Schmerz spürt, wird es seine dogmatische Position möglicherweise aufgeben”, kommentiert Bloomberg.

2. Warum die Kreditaufkäufe der EZB sinnvoll sind
(blogs.faz.net, Alexander Armbruster)
Den Plan von EZB-Präsident Mario Draghi, Banken Wertpapiere abzukaufen, um damit die Wirtschaft in Schwung zu bringen, haben mehrere Ökonomen kritisiert. Wirtschaftsprofessor Richard Werner findet jedoch: Die Zentralbank hätte mit dem Programm schon viel früher anfangen sollen. Allerdings fordert er strenge Bedingungen für die Banken.

3. Kommt es wirklich zum konjunkturellen Abschwung?
(oekonomenstimme.org, Georg Quaas)
Wirschaftsforschungsinstitute haben ihre gemeinsame Wachstumsprognose für 2015 um 0,8 Prozentpunkte auf 1,2 Prozent gesenkt. Bedeutet das, dass sich ein Konjunktureinbruch ohne staatliche Ausgabenprogramme nicht mehr vermeiden lässt? Georg Quaas ist anderer Meinung. “Von einem beginnenden Abschwung zu reden, mag angesichts der zahlreichen Risiken, die jederzeit ihre Wirkung entfalten können, zutreffen”, kommentiert er. “Die Zahlen geben dies aber nicht her.”

4. Die Probleme bei der Maximierung des Glücks
(voxeu.org, Edward Glaeser, Joshua Gottlieb und Oren Ziv, englisch)
Wenn es in Bhutan um Wachstum geht, dann steht nicht das Bruttoinlandsprodukt im Vordergrund, sondern das Glück der Bevölkerung, das die Regierung des Königreichs nach eigener Darstellung maximieren möchte. Was nach einer guten Idee klingt, ist jedoch nicht unproblematisch: Denn in vielen Fällen verzichten Menschen freiwillig auf Glück, um beispielsweise ein höheres Einkommen zu erzielen. Wer knappe Ressourcen nur darauf verwendet, das Glück zu erhöhen, verschlechtert so unter Umständen die Lebenssituation seiner Bevölkerung.

5. Was eine stabile Ehe ausmacht
(randalolson.com, Randal Olsen, englisch)
Lange Ehen sind nicht nur eine Frage der Liebe, sondern auch der Ökonomie. Zwei Wirtschaftswissenschaftler der Emory-Universität in Atlanta haben untersucht, welche Faktoren die Wahrscheinlichkeit von Scheidungen beeinflussen. Ihr Ergebnis: Neben einer langen Vorlaufzeit vor der Heirat, haben auch die Einkommensverhältnisse und die Anzahl der Gäste bei der Hochzeit einen erheblichen Einfluss auf die Beständigkeit der Partnerschaft.

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5 vor 10: Religion, Eizellen, Ebola, Öl, Nordkorea http://blog.insm.de/10391-5-vor-10-religion-eizellen-ebola-oel-nordkorea/ http://blog.insm.de/10391-5-vor-10-religion-eizellen-ebola-oel-nordkorea/#comments Wed, 15 Oct 2014 07:55:52 +0000 INSM Redaktion http://blog.insm.de/?p=10391 weiterlesen]]> Heute in den Linktipps: US-Internetfirmen bezahlen ihren weiblichen Angestellten einen Zuschuss, wenn die Frauen ihre Eizellen einfrieren lassen und ohne einen Wandel in der Religion hätte sich die Marktwirtschaft nicht durchsetzen können. Außerdem: Russland macht der sinkende Ölpreis zu schaffen, die Wirtschaft in den Ebola-Gebieten bricht ein und Nordkorea erlebt einen Mini-Aufschwung.


1. Ohne Kirche keine Marktwirtschaft
(blogs.faz.net, Gerald Braunberger)
Der bekannte Harvard-Ökonom Benjamin Friedman hat seine Gastprofessur in Frankfurt angetreten. Bei seiner ersten Vorlesung ging er auf die Bedeutung der Religion für den Kapitalismus ein. So hätte erst ein geistiger Wandel im 18. Jahrhundert die Marktwirtschaft möglich gemacht. Eigennütziges Denken wurde nicht mehr als Sünde abgestempelt und die Menschen konzentrierten sich darauf, die irdischen Bedingungen zu verbessern, statt auf das Jenseits zu warten.

2. Apple und Facebook zahlen Frauen das Einfrieren der Eizellen
(qz.com, Jenny Avins, englisch)
Ab 2015 geben die amerikanischen Internetfirmen Apple und Facebook ihren weiblichen Angestellten  20.000 Dollar, wenn sie ihre Eizellen einfrieren lassen, um eine Berufspause hinauszuzögern. Für das Angebot stehen die Unternehmen allerdings auch in der Kritik: So sollten sie eher das Betreuungsangebot für Kinder in ihren Zentralen ausbauen, heißt es. Pläne für den neuen Facebook-Campus sehen eine Hunde-Tagesstätte vor, aber keine für Kinder.

3. Die Seuche befällt die Wirtschaft
(zeit.de, Alexandra Endres)
In den Ebola-Gebieten bricht die Wirtschaft zusammen. Die Seuche hat ausgerechnet zu einer für die Landwirtschaft sehr wichtigen Zeit zugeschlagen. Einige Preise sind bereits um bis zu 40 Prozent gestiegen. Auch andere Sektoren haben Schwierigkeiten. Deutsche Unternehmen haben alle ihre Mitarbeiter abgezogen und Projekte auf Eis gelegt.

4. Sinkender Ölpreis treibt Russland in den Ruin
(welt.de, Holger Zschäpitz)
Völlig überraschend hat die Opec ihre Fördermenge ausgeweitet und versucht nicht, sich gegen starken Preisverfall beim Öl zu stemmen. Das sind vor allem schlechte Nachrichten für Russland, dessen Wirtschaft wesentlich auf dem Rohstoff basiert. Auch den Staatshaushalt belasten geringe Öleinnahmen. Mittlerweile schätzen Analysten die Wahrscheinlichkeit für eine Pleite Russlands in den kommenden fünf Jahren auf 16 Prozent.

5. Nordkorea geht es wirtschaftlich ein bisschen besser
(bloombergview.com, Andrei Lankov, englisch)
Nordkorea ist mal wieder in den Schlagzeilen, nachdem Machthaber Kim Jong Un bei wichtigen Veranstaltungen fehlte. Wirtschaftlich scheint es dem Land jedoch ein bisschen besser zu gehen, schreibt Andrei Lankow. Die Wirtschaft könnte in den vergangenen Jahren um bis zu zwei Prozent jährlich gewachsen sein. Die kleinen Erfolge liegen auch daran, dass den Nordkoreanern mittlerweile etwas mehr wirtschaftliche Freiheit gelassen wird und sich Märkte etablieren.

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5 vor 10: Nobelpreis, Reformpolitik, Vernetzung, EZB, Regulierung http://blog.insm.de/10386-5-vor-10-nobelpreis-reformpolitik-vernetzung-ezb-regulierung/ http://blog.insm.de/10386-5-vor-10-nobelpreis-reformpolitik-vernetzung-ezb-regulierung/#comments Tue, 14 Oct 2014 07:55:30 +0000 INSM Redaktion http://blog.insm.de/?p=10386 weiterlesen]]> Wie man die Macht von Unternehmen zügelt, weiß der Wirtschaftsnobelpreisträger Jean Tirole – und ebenso, wie ein Staat effizienter wird. Außerdem geht es in den Linktipps um das Internet der Dinge, um die unterschiedlichen Auffassungen zwischen EZB und Bundesbank sowie um Banker, die aktuell lieber anderswo zur Arbeit gehen.


1. Wie man die Macht von Unternehmen zügelt
(handelsblatt.com, Helmut Steuer und Jan Mallien)
Der Wirtschaftsnobelpreis wurde gestern an den Franzosen Jean Tirole verliehen. Wofür der 61-Jährige den Preis bekommt, erklären Helmut Steuer und Jan Mallien. Tirole leitet das Institut d’Economie Industrielle in Toulouse und hat untersucht, wie Behörden jene Branchen regulieren könnten, in denen nur sehr wenige Unternehmen tatig sind. Doch ein allgemeingültiges Rezept gibt es dafür nicht: Vielmehr müsste jede Regierung Maßnahmen einführen, die auf auf die jeweiligen Bedingungen im Land passen.

2. Was ein effizienter Staat braucht
(voxeu.org, Jean Tirole, englisch)
Für Voxeu hat Jean Tirole schon vor einigen Jahren aufgeschrieben, wie der Staat effizienter werden könnte. Vier Prinzipien hat er dabei am Beispiel Frankreichs identifiziert: Restrukturierung – Staaten können ihre Ausgaben senken, ohne, dass die soziale Sicherungen gesenkt werden, Wettbewerb – auch im Bildungs- oder Gesundheitswesen. Und Tirole hat weitere Ideen, wie Frankreich effizienter werden könnte.

3. Telekom-Branche drängt mit Macht ins Internetgeschäft
(wsj.de, Simon Zekaria)
Jedes Auto, jede Waschmaschine, jede Heizungsanlage könnte in Zukunft mit dem Internet verbunden sein. Das “Internet der Dinge” ist nicht mehr weit entfernt – nun wollen auch europäische Telekommunikationsunternehmen daran verdienen. Doch damit drängen sie mitunter in einen Markt, der von Technikriesen wie Samsung, Apple oder Google beherrscht wird. Können Unternehmen wie Vodafone oder die Deutsche Telekom da überhaupt Fuß fassen?

4. Deutschland sabotiert Europa
(bloombergview.com, Mark Gilbert, englisch)
EZB-Präsident Mario Draghi beziehe Bundesbank-Präsident Jens Weidmann nicht mehr in seine Pläne ein, schrieb der Focus – allerdings ohne Quellenangabe. Bloomberg View erklärt, wieso es dazu gekommen sein könnte und weshalb auch für Deutschland die expansive Geldpolitik der EZB an Bedeutung gewinnen könnte.

5. Weniger Risiko macht weniger Spaß
(sueddeutsche.de, Björn Finke und Markus Zydra)
Schlechter Ruf, schlechtere Bezahlung – einige Bankmitarbeiter wechseln derzeit lieber in die Investmentbranche, von Banken zu Hedge-Fonds oder Vermögensverwaltern, berichtet die Süddeutsche Zeitung. Allerdings wechseln nicht alle von ihnen freiwillig.

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5 vor 10: Ökostrom, Deflation, Mindestlohn, Banken, Kuba http://blog.insm.de/10383-5-vor-10-oekostrom-deflation-mindestlohn-banken-kuba/ http://blog.insm.de/10383-5-vor-10-oekostrom-deflation-mindestlohn-banken-kuba/#comments Mon, 13 Oct 2014 07:55:14 +0000 INSM Redaktion http://blog.insm.de/?p=10383 weiterlesen]]> Welche Energieformen werden am stärksten gefördert? Wieso sind Deflation und Inflation ökonomisch sogar optimal? Warum hat der Mindestlohn eine reinigende Funktion? Weshalb sollten die USA ihr Embargo gegenüber Kuba aufgeben? Diese Fragen klären wir heute in den Linktipps. Zudem: wie Banken ethischer werden könnten.


1. 40 Milliarden Euro Subventionen für Ökostrom
(faz.net, Hendrik Kafsack)
Der Großteil der Subventionen geht in die Förderung des Ökostroms: 40 Milliarden Euro seien innerhalb der Europäischen Union gezahlt worden, um Wind- und Sonnenenergie sowie Biomasse zu fördern. Deutschland und Großbritannien geben hierbei besonders viel aus. Die Untersuchung schlüsselt allerdings auch auf, welche Energieform was kostet: Wasserenergie koste pro Kilowattstunde am meisten, wesentlich billiger sei da die Energie, die aus Kohle gewonnen werde – allerdings nur, wenn die Folgekosten nicht mitgerechnet würden.

2. Deflation und Inflation sind optimal
(mises.org, Mateusz Machaj, englisch)
Ob Geldentwertung oder ein sinkendes Preisniveau, Ökonomen haben etwas dagegen auszusetzen. Mateusz Machaj erklärt, dass diese Argumentation in der klassischen Schulbuch-Ökonomie sehr präsent ist. In seinem Blogpost auf der Seite des Mises-Instituts beschreibt er, wieso Deflation und Inflation ökonomisch “optimal” sein können. Letztlich zeige sich an diesen Veränderungen nur, dass der Markt noch funktioniere.

3. Der reinigende Effekt des Mindestlohnes in China
(voxeu.org, Florian Mayneris und Sandra Poncet, englisch)
Rund zehn Jahre gibt es den Mindestlohn in China nun schon, von Provinz zu Provinz ist er unterschiedlich hoch. Florian Mayneris und Sandra Poncet beschreiben, wie die Einführung des Mindestlohnes im Land eine reinigende Wirkung gehabt hat. Denn Firmen seien so gezwungen worden, effizienter zu arbeiten – ineffiziente Firmen seien aus dem Markt ausgeschieden.

4. Die Ethik der Banken
(blogs.wsj.com, Paul Hannon, englisch)
Spätestens seit der Finanzkrise wird daran gearbeitet den Finanzsektor zu regulieren. Doch Experten diskutieren, ob die Regeln der letzten Jahre ausreichen, um das Bankenwesen ethischer zu machen. Paul Hannon erläutert im Wall Street Journal die Argumente: Es müssten etwa Anreize geschaffen werden, um kurzfristige und wenig nachhaltige Profite unattraktiver zu machen.

5. Beendet das Embargo gegen Kuba
(nytimes.com, Editorial Board, englisch)
Das Handelsembargo der USA gegen Kuba gilt als eines der längsten der Geschichte, in den Sechziger Jahren wurden die ersten Maßnahmen eingeführt. Jetzt aber sei es genug, schreibt das Editorial Board der New York Times. Schon alleine, weil die Unterstützung Kubas durch Venezuela mit der Wirtschaftskrise im Land unsicherer geworden ist. Von einem solchen Schritt könnten aber auch die USA selbst profitieren.

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