INSM Blog http://blog.insm.de Ökonomie verstehen Mon, 16 Mar 2015 15:18:44 +0000 de-DE hourly 1 INSMBlog goes Ökonomenblog http://blog.insm.de/10905-insmblog-goes-oekonomenblog/ http://blog.insm.de/10905-insmblog-goes-oekonomenblog/#comments Mon, 16 Mar 2015 15:17:53 +0000 INSM Redaktion http://blog.insm.de/?p=10905 weiterlesen]]> Das INSMBlog zieht um. Die beiden Blogs der INSM (INSMBlog und Ökonomen Blog) werden zu einem inhalte- und reichweitenstarken Blog zusammengefasst. Zukünftig erscheinen alle Beiträge der INSMBlog-Autoren unter http://www.insm-oekonomenblog.de

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5 vor 10: Varoufakis, Zuwanderung, Arbeit, Euro, Apple http://blog.insm.de/10902-5-vor-10-varoufakis-zuwanderung-arbeit-euro-apple/ http://blog.insm.de/10902-5-vor-10-varoufakis-zuwanderung-arbeit-euro-apple/#comments Fri, 13 Mar 2015 08:55:13 +0000 INSM Redaktion http://blog.insm.de/?p=10902 weiterlesen]]> Heute in den Linktipps: Woran der griechische Finanzminister scheitert, wie Zuwanderung erleichtert werden könnte und warum neue Beschäftigungsformen besser sind als ihr Ruf. Außerdem geht es um die Flucht der Anleger in den US-Dollar und die faszinierende Anziehungskraft von Apple.


1. Er wollte alles anders machen
(zeit.de, Claus Hecking und Mark Schieritz)
Yanis Varoufakis präsentierte sich als Revoluzzer: Zum Finanzministerium fuhr er mit dem Motorrad, bei Staatsbesuchen ließ er das Hemd aus der Hose hängen und in Brüsseler Verhandlungsrunden wollte er sich nicht an die Tagesordnung halten. Der griechische Finanzminister stand aber nicht nur für einen neuen Politikstil, sondern auch für neue Inhalte. Doch bereits wenige Wochen nach seinen Amtsantritt sieht es so aus, als sei er damit gescheitert.

2. “Das kanadische Punktesystem ist zu restriktiv”
(wiwo.de, Katharina Kistler)
Der zunehmende Fachkräftemangel lässt sich ohne Zuwanderung nicht beheben. Union und SPD diskutieren über ein neues Einwanderungsrecht, das den Zuzug von Ausländern vereinfachen soll. Das Punktesystem aus Kanada wird dabei oft als vorbildhaft beschrieben. Experten zweifeln aber daran, ob es im Fall von Deutschland ausreichen würde, um die besten Kräfte anzuwerben.

3. Chancen der prekären Arbeit
(sueddeutsche.de, Marc Beise, Video)
Die Arbeitswelt ist im Umbruch. Neue Beschäftigungsformen finden immer mehr Verbreitung. Von prekären Arbeitsverhältnissen ist oftmals die Rede. Aus Sicht von Marc Beise werden die Risiken jedoch überbetont. Er sieht auch Chancen in der Entwicklung: So könnten dadurch Jobs entstehen, die es früher nie gegeben hätte. Diese würden den Weg in einen reguläres Arbeitsverhältnis vereinfachen.

4. Euro-Crash – und Flucht in den US-Dollar
(misesde.org, Thorsten Polleit)
Der Euro verliert seit Monaten an Wert. Der Start des umfangreichen Anleihenkaufprogramms der EZB drückte den Kurs der europäischen Gemeinschaftswähung in dieser Woche weiter nach unten. Im Gegenzug wertet der US-Dollar massiv auf – auch weil viel Kapital von Schwellenländern nach Amerika fließt. Das hohe Vertrauen in die US-Währung liegt für den Ökonom Thorsten Polleit vor allem am Mangel an Alternativen: Denn auch der Dollar ist nicht unbedingt ein sicherer Hafen.

5. Wie Apple die Einkaufszentren belebt
(gizmodo.com.au, Kate Knibbs, englisch)
Die Geschäftslokale des iPhone- und iPad-Herstellers Apple sind nicht nur bei den Fans des Elektronikkonzerns beliebt. Auch bei den Betreibern von Einkaufszentren hat das Unternehmen einen sehr guten Stand. Der Grund: Apple-Stores sind ein Besuchermagnet. Überall dort, wo eine neue Filiale eröffnet, steigen auch in den benachbarten Shops die Verkaufszahlen kräftig an.

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5 vor 10: Troika, Euro, Auswanderer, Konsum, Finanztransaktionssteuer http://blog.insm.de/10900-5-vor-10-troika-euro-auswanderer-konsum-finanztransaktionssteuer/ http://blog.insm.de/10900-5-vor-10-troika-euro-auswanderer-konsum-finanztransaktionssteuer/#comments Thu, 12 Mar 2015 08:55:30 +0000 INSM Redaktion http://blog.insm.de/?p=10900 weiterlesen]]> Die Troika heißt jetzt Institutionen – aber sonst ändert sich nix: In den Linktipps geht es heute um die Griechenland-Politik in Brüssel, das Demokratiedefizit der EU und die Auswanderung der Hochqualifizierten. Außerdem: Warum Konsumenten untreu sind und die Finanztransaktionssteuer dem Staat womöglich deutlich weniger bringt als gedacht.


1. Neuer Name, alte Aufgaben
(tagesschau.de, Martin Bohne)
Die Troika ist Geschichte: Die Kontrollgruppe aus EU, EZB und IWF, die Griechenlands Reformen überwachen soll, muss ihren alten Namen ablegen. Zu sehr ist er mittlerweile bei den Griechen verhasst. Nun ist nur noch von den “Institutionen” die Rede. Das ist aber reine Kosmetik. “In der Substanz bleibt alles beim Alten”, schreibt Martin Bohne. “Die Griechen haben es mit exakt den gleichen Leuten zu tun, die Varoufakis so spektakulär nach dem Wahlsieg von Syriza des Landes verwies.”

2. Euro oder Demokratie
(bloombergview.com, Clive Crook, englisch)
Mario Draghi pumpt seit dieser Woche Hunderte Milliarden Euro in die Märkte – eine weitreichende Entscheidung, die allerdings keiner demokratischen Kontrolle unterliegt. Für Clive Crook ist sie das jüngste Beispiel des eklatanten Demokratiedefizits in der EU. Er sieht ein Dilemma: Die Eurorettung erfordere mehr Europa, mehr Europa führe aber zu noch größerer Distanz zu den Bürgern.

3. Wir sollten alles tun, um Auswanderer zurückzuholen
(welt.de, Dorothea Siems)
Jedes Jahr kehren 25.000 Menschen Deutschland den Rücken. Das ist ein Problem, vor allem weil hauptsächlich Hochqualifizierte auswandern. Sie glauben, dass sie in Ländern wie den USA oder der Schweiz bessere Chancen haben, sich zu verwirklichen. Das stimmt vor allem deshalb bedenklich, weil ein großer Teil von ihnen die schlechten Bedingungen in der Heimat als Grund für den Umzug angibt.

4. Das Märchen vom treuen Kunden
(faz.net, Julia Löhr)
Den treuen Kunden scheint es nicht zu geben: Eine neue Studie zeigt, wie stark sich Konsumenten im Supermarkt verleiten lassen, immer neue Produkte auszuprobieren. Drei Viertel der Einkäufer greifen nur ein einziges Mal zu. Auch die Stammkunden gehen den Herstellern zunehmend abhanden. Grund dafür könnte die auf Aktionen getrimmte Kommunikationsstrategie sein.

5. Die perverse Logik der Finanztransaktions-Steuer
(ortneronline.at, Kathrin Nachbauer)
Die Politiker in der Eurozone erhoffen sich von der Einführung einer Finanztransaktionssteuer zusätzliche Einnahmen in Milliardenhöhe. Doch ob die Staatshaushalte tatsächlich profitieren würden, ist umstritten. Kathrin Nachbauer glaubt, dass ein Großteil der Geschäfte künftig über das Ausland abgewickelt wird, denn: “Die Finanzwirtschaft ist die am stärksten globalisierte Branche überhaupt, Geld fließt in der Regel den einfachsten und vor allem steueroptimierten Weg.”

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5 vor 10: Wirtschaftslehre, Asien-Banken, Währungskonflikt, Arbeitsmarkt, Wohlstandsmüll http://blog.insm.de/10896-5-vor-10-wirtschaftslehre-asien-banken-waehrungskonflikt-arbeitsmarkt-wohlstandsmuell/ http://blog.insm.de/10896-5-vor-10-wirtschaftslehre-asien-banken-waehrungskonflikt-arbeitsmarkt-wohlstandsmuell/#comments Wed, 11 Mar 2015 08:55:25 +0000 INSM Redaktion http://blog.insm.de/?p=10896 weiterlesen]]> Der Niedergang der Wirtschaftswissenschaften in Deutschland, das Dilemma der asiatischen Zentralbanken und ein Arbeitsmarkt ohne Arbeitslose beschäftigen uns heute in den Linktipps. Außerdem geht es um Währungskrieg und den Müll der Reichen.


1. “Der Eliteanspruch geht verloren”
(wiwo.de, Bert Losse und Katharina Matheis)
Das Bachelor-Studium für Ökonomen komme mittlerweile eher einer klassischen Ausbildung gleich, der Eliteanspruch an den Hochschulen gehe verloren, sagt Peter Herrmann, Präsident des Bundesverbands Deutscher Volks-und Betriebswirte, und warnt: “Der Erfolg der deutschen Wirtschaft hängt nicht nur davon ab, dass wir tolle Techniker haben, die tolle Autos bauen.” Dass Deutschland in der Ökonomie nicht wahrgenommen werde, liege aber auch an unzulänglichem Marketing.

2. Das Dilemma der asiatischen Zentralbanken
(blogs.wsj.com/economics, Tom Wright und Kwanwoo Jun, englisch)
Hohe Schulden privater Haushalte abzubauen und gleichzeitig das Wirtschaftswachstum unterstützen ist schwierig – weshalb zum Beispiel die Zentralbanken Thailands, Malaysias oder Südkoreas in einem Dilemma stecken: Die Nachfrage der Haushalte in jenen Staaten sei mitunter schwach, doch eine weitere Lockerung der Geldpolitik verlocke die Konsumenten nur weiter Schulden zu machen. Höhere Zinsen hingegen würden die Gefahr einer Deflation verstärken, analysieren Tom Wright und Kwanwoo Jun.

3. Dollar gegen Euro
(washingtonpost.com/blogs/wonkblog, Matt O’Brien, englisch)
Es sei historisch: Schon sehr bald könne der Dollar mehr Wert sein als der Euro, schreibt Matt O’Brien im Wonkblog. Doch auch wenn sich die Wirtschaft der USA gerade erholt habe und die Arbeitslosigkeit bei 5,5 Prozent liege, müsse man etwas dagegen tun. Einen Währungskrieg verliere man nur, indem man aufhöre zu kämpfen – dabei gehe es darum, zumindest das Ausmaß zu begrenzen, um etwa die exportierenden Unternehmen im Land zu unterstützen.

4. Arbeitsmarkt ohne Arbeitslose
(zeit.de, Nadine Oberhuber)
Offenbar gibt es sie doch, die Vollbeschäftigung: Die Wirtschaft wächst und die Arbeitslosenzahlen sinken. Doch wer profitiert von diesem Jobwunder, fragt Nadine Oberhuber. Das Problem: Nicht in allen Regionen läuft es gleich gut. Dort, wo es strukturelle Probleme gebe, würden auch kaum neue Stellen entstehen. Oberhuber schreibt, wir könnten hierzulande bald eine Situation haben wie in den USA: “Die Gutverdiener mit einem Einkommen ab 150.000 Dollar können sich ihre Jobs aussuchen. Die Mittelschicht dagegen rutscht zunehmend ab und verdrängt mit schlecht bezahlten Jobs die Unterschicht.”

5. Der Müll der Reichen
(voxeu.org, Arik Levinson und James O’Brien, englisch)
Die Engel-Kurve setzt die optimale Nachfrage nach einem Gut in Relation zum Einkommensniveau. Die Ökonomen Arik Levinson und James O’Brien nutzen diese mathematische Funktion, um zu sehen, mit welchem Einkommen ein Haushalt wie viel Müll produziert. Mehr Konsum bedeutet dabei aber nicht unbedingt auch mehr Müll.

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5 vor 10: Geldschwemme, Ökonomiebeben, Exportüberschuss, Spar-Gene, Kunstschnee http://blog.insm.de/10892-5-vor-10-geldschwemme-oekonomiebeben-exportueberschuss-spar-gene-kunstschnee/ http://blog.insm.de/10892-5-vor-10-geldschwemme-oekonomiebeben-exportueberschuss-spar-gene-kunstschnee/#comments Tue, 10 Mar 2015 08:55:20 +0000 INSM Redaktion http://blog.insm.de/?p=10892 weiterlesen]]> Die Risiken der neuen Geldschwemme der EZB, die großen ökonomischen Erdbeben unserer Zeit und die Sinnhaftigkeit höherer Löhne in Deutschland – das sind Themen in den heutigen Linktipps. Wir beschäftigen uns außerdem mit Genen, die aus Menschen Sparer machen und einer Skiindustrie, die ohne Schnee auskommen muss.


1. Hoffen auf die neue Geldschwemme
(blog.tagesanzeiger.ch/nevermindthemarkets, Markus Diem Meier)
Gestern startete das Quantitative-Easing-Programm der Europäischen Zentralbank, deren Chef Mario Draghi schon seit vergangener Woche Feststimmung verbreitet. Markus Diem Meier nimmt dies zum Anlass, um sich anzuschauen, wie sich die Anleihenkäufe auswirken können. Sie verändern die Erwartungen, die Wechselkurse und die langfristigen Zinsen. Ist das wirklich gut?

2. Drei ökonomische Erdbeben
(blogs.faz.net/fazit, Gerald Braunberger)
Ist das EZB-Anleihekaufprogramm bloße Zeitschinderei? Der Ökonom Kiyohiko Nishimura geht davon aus, dass Volkswirtschaften mit drei “erdbebenartigen Veränderungen” umgehen müssen. Dazu gehöre der demografische Wandel, die lange nachwirkende Finanzkrise und nicht zuletzt der Arbeitsplatzverlust, der mit neuen Technologien einher gehe.

3. Warum sollte Deutschland die Löhne erhöhen?
(flassbeck-economics.de, Heiner Flassbeck)
Die Löhne in Deutschland zu erhöhen und die Exportüberschüsse hierzulande zu verringern, um die Volkswirtschaften in Südeuropa bei der Erholung zu unterstützen, könne nur bedingt funktionieren. Denn Griechenland und Portugal etwa hätten gar keine Industrieproduktion, die mit der in Deutschland vergleichbar wäre – so würden die Produkte vielmehr in den USA oder in Asien gekauft. Heiner Flassbeck argumentiert, unter welchen Bedingungen höhere Löhne in Deutschland trotzdem helfen würden.

4. Die Spar-Gene
(growthecon.wordpress.com, Dietz Vollrath, englisch)
Ist die Sparneigung des Menschen zum Teil durch seine Gene bestimmt? Dieser Frage gingen die beiden Ökonomen Henrik Cronqvist and Stephan Siegel in einer Studie nach, in der sie die Sparneigung eineiiger und zweieiiger Zwillinge aus Schweden untersuchten. Fazit: Etwa ein Drittel der Unterschiede in der durchschnittlichen Sparneigung kann auf die Gene zurückgeführt werden.

5. Falscher Schnee, bares Geld
(bloomberg.com, Evelyn Spence, englisch)
Im Skigebiet Heavenly, gelegen zwischen den US-Bundesstaaten Kalifornien und Nevada, schneit es zu wenig. Die Betreiber schalten deshalb ihre Anlagen für künstlichen Schnee ein, schließlich will man keine Gäste vergraulen. Evelyn Spence hat sich die Industrie angesehen, die Wetter mit Wetter bekämpft.

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5 vor 10: Griechenland, Rezession, Selbstbewusstsein, Industrie 4.0, Russland http://blog.insm.de/10888-5-vor-10-griechenland-rezession-selbstbewusstsein-industrie-4-0-russland/ http://blog.insm.de/10888-5-vor-10-griechenland-rezession-selbstbewusstsein-industrie-4-0-russland/#comments Mon, 09 Mar 2015 08:55:22 +0000 INSM Redaktion http://blog.insm.de/?p=10888 weiterlesen]]> Kann Griechenland trotz Hilfskrediten seine Beamten nicht entlohnen? Stecken wir in einer säkularen Stagnation? Sind Mädchen schlechter in Mathe? Diese Fragen beschäftigen uns heute in den Linktipps. Wir erklären außerdem, wieso die Industrie 4.0 für deutsche Unternehmen noch eine Herausforderung ist und fragen, wieso die Russen laut jüngsten Meinungsumfragen glücklicher sind als noch vor zwei Jahren.


1. Denn sie wissen nicht, was sie tun
(faz.net, Ralph Bollmann und Lisa Nienhaus)
Der griechische Staat leiht sich bei seinen Pensionsfonds und Rentenkassen kurzfristig Geld, um die laufenden Kosten decken zu können. Denn im Februar habe der Staat etwa einige Hilfslehrer nicht mehr bezahlen können. Doch wie steht es eigentlich um den Haushalt des Landes? “In den Hauptstädten Europas haben Politiker und Beamte das mulmige Gefühl, dass die griechische Regierung selbst den Überblick verloren hat”, kommentieren Ralph Bollmann und Lisa Nienhaus.

2. Was ist das: säkulare Stagnation?
(economist.com, C.W., englisch)
Wenn die Menschen ordentlich verdienen und einen großen Teil ihres Einkommens sparen können, kann die Wirtschaft in den Zustand der säkularen Stagnation rutschen. Etwa dann, wenn in einem Land mehr gespart als investiert wird. Das theoretische Konzept entwickelte Alvin Hansen in den 1930er Jahren, doch es könnte höchst aktuell sein: Wieso sonst kommen die europäischen Volkswirtschaften seit der Finanzkrise nicht mehr aus der Rezession?

3. Erfolglos ohne Selbstbewusstsein
(washingtonpost.com/blogs/wonkblog, Danielle Paquette, englisch)
Das Selbstbewusstsein könnte der Schlüssel für den Erfolg vieler Frauen in der Wirtschaft sein: Eine aktuelle Studie der OECD (Link) legt nahe, dass Mädchen in Mathematik oder Naturwissenschaften schlechter abschneiden, als Jungen. Das liege aber hauptsächlich an einem Mangel an Selbstbewusstsein. Für die Wirtschaft bedeutet dies weniger Wachstum als möglich. Das wollen Ökonomen nun ändern.

4. So erlebt ein Joghurt die Industrie 4.0
(wiwo.de, Lothar Schnitzler, Mario Brück und Rebecca Eisert)
Eine vernetzte Fabrik, die mit weniger Menschen auskommt, in der Maschinen anderen Maschinen selbst Befehle erteilen können. Für den Produktionsstandort Deutschland könnte diese Technologie der Industrie 4.0 oder des Internets der Dinge, wie der Trend in den USA genannt wird, dafür sorgen, dass Deutschland weiterhin wettbewerbsfähig bleibt. Lothar Schnitzler, Mario Brück und Rebecca Eisert haben sich angesehen, was die Maschinen können werden, wie sich dies nutzen lässt und wo noch Probleme liegen.

5. Macht Leiden die Russen glücklich?
(marginalrevolution.com, Tyler Cowen, englisch)
Das klingt ganz gut: 52 Prozent der Russen seien glücklich mit ihrem Leben. Das ist das Ergebnis der letzten Meinungsumfrage im Land aus dem Dezember. Dieser Wert liegt über dem aus dem Dezember 2013 (41 Prozent gaben an, glücklich zu sein) und dem vorletzten Dezember (44 Prozent). Tyler Cowen fragt, wie dies angesichts der Sanktionen des Westens und dem Verfall des Rubels überhaupt sein kann.

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5 vor 10: Mietpreisbremse, EZB, Zuwanderung, Verschuldung, Prognosen http://blog.insm.de/10886-5-vor-10-mietpreisbremse-ezb-zuwanderung-verschuldung-prognosen/ http://blog.insm.de/10886-5-vor-10-mietpreisbremse-ezb-zuwanderung-verschuldung-prognosen/#comments Fri, 06 Mar 2015 08:55:06 +0000 INSM Redaktion http://blog.insm.de/?p=10886 weiterlesen]]> Die Mietpreisbremse ist beschlossene Sache. Warum sie am eigentlichen Problem vorbei geht, ist Thema in den Linktipps für heute. Außerdem geht es um den 1.140-Milliarden-Euro-Plan der EZB, die große Bedeutung der Zuwanderung für die Wirtschaft und um die Zeit, in der Deutschland als der “kranke Mann Europas” galt.


1. Politische Mietkosten
(faz.net, Holger Steltzner)
Der Bundestag hat gestern eine Mietpreisbremse beschlossen, die dafür sorgen soll, dass Wohnraum günstiger zur Verfügung steht. Holger Steltzner hält dieses Versprechen jedoch für ein Märchen. Nicht gierige Vermieter, sondern die Politiker seien Schuld an der Wohnungsnot in vielen Städten: Neue Bebauungsflächen wurden verhindert, der Zuzug in die Städte forciert und Neubauten durch hohe Umweltauflagen verteuert.

2. So funktioniert der Billionen-Plan
(tagesschau.de, Heinz-Roger Dohms)
Es geht um 1.140 Milliarden Euro: Am Montag beginnt die Europäische Zentralbank mit dem massiven Ankauf von Anleihen. Damit will EZB-Chef Mario Draghi eine seiner Meinung nach drohende Deflation bekämpfen. Ob die Strategie funktionieren wird, ist bei Experten umstritten. Die einen sehen darin einen willkommenen Konjunkturimpuls. Die anderen fürchten, dass die EZB genau das Gegenteil von dem erreichen wird, was sie eigentlich will.

3. Natürlich brauchen wir ein Zuwanderungsgesetz!
(welt.de, Ulf Poschardt)
Die Bevölkerung schrumpft, den Unternehmen gehen zunehmend die Fachkräfte aus. Deutschland muss sich deshalb dem globalen Wettbewerb um die besten Kräfte stellen und hochqualifizierte Menschen aus dem Ausland für sich gewinnen, findet Ulf Poschardt. Aus seiner Sicht ist die Politik im Werben um Zuwanderer gefragt: “Ein Gesetz nach kanadischem Vorbild verbesserte die Chancen, dass diese auch kommen.”

4. Die Wunderheiler der Schuldenbonanza
(weitwinkelsubjektiv.com, André Kühnlenz)
Zur Jahrtausendwende war nicht Griechenland, sondern Deutschland der “kranke Mann Europas”: Die Wirtschaft wuchs damals kaum noch, die Arbeitslosenquote erreichte neue Rekorde. Unter anderem mit Reformen auf dem Arbeitsmarkt gelang es, eine Kehrtwende einzuleiten. Eine Rolle spielte aber auch, dass sich der Rest Europas massiv bei Deutschland verschuldete.

5. Der größte Fehler der Ökonomen
(bloombergview.com, Noah Smith, englisch)
Sogar die Königin von England reihte sich in die Kritiker der Ökonomenzunft ein: Warum denn niemand die jüngste Finanz- und Wirtschaftskrise vorhergesehen habe, wollte sie bei einem Treffen mit Wirtschaftswissenschaftlern wissen. Sie sprach damit einen wunden Punkt an: Tatschlich waren die Prognosemodelle der Chefvolkswirte nicht in der Lage die schwere Rezession zu erkennen. Noah Smith erklärt, woran das liegt.

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5 vor 10: Griechenland, Grexit, Glück, Inflation, Psyche http://blog.insm.de/10884-5-vor-10-griechenland-grexit-glueck-inflation-psyche/ http://blog.insm.de/10884-5-vor-10-griechenland-grexit-glueck-inflation-psyche/#comments Thu, 05 Mar 2015 08:55:27 +0000 INSM Redaktion http://blog.insm.de/?p=10884 weiterlesen]]> Wer hat Schuld an Griechenlands Problemen? Wem hilft ein Grexit? Und welche Volkswirtschaft macht die Menschen am glücklichsten? Antworten darauf gibt es heute in den Linktipps. Außerdem geht es um neue Herausforderungen für Zentralbanker und die hohen Kosten psychischer Probleme.


1. Der Sachverständigenrat und der Fall Griechenland
(flassbeck-economics.de, Heiner Flassbeck, Friederike Spiecker)
Die sogenannten Wirtschaftsweisen, die die Regierung in wirtschaftspolitischen Fragen beraten, haben im Fall Griechenland eine klare Meinung: Die wirtschaftlichen Probleme des Landes seien selbst verschuldet und nicht Folge der Troika-Politik, schreiben die Mitglieder des Gremiums – mit Ausnahme von Peter Bofinger – in einem gemeinsamen Beitrag. Der Ökonom Heiner Flassbeck hält ihre Argumentation jedoch für falsch.

2. „Jetzt hilft nur noch die Drachme“
(handelsblatt.com, Video)
Hans-Werner Sinn warnt vor einem Ansteckungseffekt durch die Griechen-Rettung: “Wenn wir Griechenland dauerhaft finanzieren, müssen wir die anderen auch dauerhaft finanzieren”, sagt der Chef des Ifo-Insituts. Dadurch drohe das Schuldenproblem in Europa weiter zu wachsen. Er empfiehlt erneut einen harten Einschnitt: Griechenland müsse die Eurozone verlassen – das sei auch im Eigeninteresse des Landes.

3. Die glücklichsten Volkswirtschaften der Welt
(bloomberg.com, Michelle Jamrisko, englisch)
Geht es nach dem sogenannten Misery-Index, müssten Thailänder und Schweizer die glücklichsten Menschen der Welt sein: Der Index kombiniert Arbeitslosenquote und Inflationsrate als Indikator für das Unglück in einer Volkswirtschaft. In Thailand und der Schweiz sind beide Werte sehr niedrig. Ob sich daraus wirklich Glück ableiten lässt, ist allerdings strittig.

4. Sind die Inflationsziele noch zeitgemäß?
(neuewirtschaftswunder.de, David Milleker)
Bei rund zwei Prozent im Jahr soll die Teuerungsrate im Euroraum liegen, ist das erklärte Ziel der Europäischen Zentralbank. Doch davon ist sie weit entfernt. Auch die Nullzinspolitik half bisher nicht, sich diesem Wert zu nähern. Zentralbanken in Großbritannien und den USA haben ähnliche Probleme, ihre Inflationsziele zu verwirklichen. Sollten sich die Notenbanker in ihrer Geldpolitik daher umorientieren?

5. Wenn alle leiden
(sueddeutsche.de, Elisabeth Dostert)
Die Hälfte aller Arbeitnehmer hat laut einer Studie der OECD mindestens einmal in ihrem Leben psychische Probleme. Das kommt die Betroffenen teuer zu stehen. Denn sie leiden der Untersuchung zufolge nicht nur seelisch und körperlich, sondern auch wirtschaftlich: Ihre Jobs sind schlechter bezahlt, sie sind häufiger arbeitslos und von Armut betroffen.

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5 vor 10: Drohnen, Dating, Schweden, Reichtum, Portugal http://blog.insm.de/10882-5-vor-10-drohnen-dating-schweden-reichtum-portugal/ http://blog.insm.de/10882-5-vor-10-drohnen-dating-schweden-reichtum-portugal/#comments Wed, 04 Mar 2015 08:55:18 +0000 INSM Redaktion http://blog.insm.de/?p=10882 weiterlesen]]> Heute in der Linktipps: Warum Drohnen Afrika revolutionieren können, alte Menschen bei der Dating-App Tinder draufzahlen und Reichtum äußerst relativ ist. Außerdem: Portugal geht es nicht viel besser als Griechenland und mehr Transparenz beim Gehalt wird die schlechtere Bezahlung von Frauen nicht beenden.


1. Können Drohnen Afrikas Wirtschaft revolutionieren?
(bbc.com, Tom Jackson, Matthew Wall, englisch)
Afrikas Wirtschaft krankt an vielem, aber die schlechte Infrastruktur ist eine der größten Sorgen. Tüftler und Pionierfirmen sehen deswegen ein außergewöhnliches Potenzial für Transportdrohnen auf dem Kontinent. Ähnlich wie Mobiltelefone, die in Afrika vom Fehlen eines Festnetzes profitiert haben, könnten sich die Fluggeräte deutlich schneller verbreiten als anderswo.

2. Warum die Dating-App Tinder von Alten das Vierfachte verlangt
(faz.net, Patrick Bernau)
Wer Zusatzfunktionen der Dating-App Tinder nutzen will, muss dafür bezahlen. Alte Menschen müssen dabei mehr bezahlen als junge. Was das Ego schwer belasten könnte, ist wirtschaftlich sinnvoll. Schließlich haben ältere Menschen meistens auch mehr Geld. Außerdem könnte sich so das Durchschnittsalter der Nutzer tendenziell verjüngen – und die Plattform so attraktiver machen.

3. Der nahezu gläserne Schwede
(zeit.de, Clemens Bomsdorf)
In Schweden können die Bürger einfach nachschlagen, welches Einkommen Nachbarn oder Kollegen versteuern. Auch in Deutschland sollen Gehalter nun transparenter werden, fordert Familienministerin Schwesig, wenn auch nicht ganz so radikal wie in Schweden. Schwesig will damit die schlechtere Bezahlung von Frauen beenden. Doch ob mehr Transparenz dazu beiträgt, ist fraglich – wichtiger wäre eine bessere Kinderbetreuung.

4. Reich sein ist relativ
(vox.com, Danielle Kurtzleben, englisch)
Was jemand als reich bezeichnet, hängt größtenteils von seinem eigenen Einkommen ab. Für die Mehrheit der Amerikaner, die weniger als 30.000 US-Dollar verdienen, beginnt Reichtum schon bei einem Einkommen von mehr als 100.000 US-Dollar. Menschen, die selbst 100.000 US-Dollar verdienen, sehen dagegen erst ein Einkommen ab 500.000 US-Dollar als wahren Reichtum an.

5. Die Mär von Portugals Erfolgsgeschichte
(globalist.com, Daniel Stelter, englisch)
Alles blicke nach Griechenland, dabei sei Portugal nicht weniger problematisch, schreibt der Ökonom Daniel Stelter: Die Staatsschulden betragen mehr als 120 Prozent und sind damit ähnlich besorgniserregend wie in Griechenland. Hinzu kommt eine enorme Verschuldung der privaten Haushalte. Dass Portugal trotzdem ohne Murren weiter geholfen wird, ist für Stelter der Versuch der EU, Portugal als gelungenes Bespiel der Austeritätspolitik zu vermarkten.

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5 vor 10: Schuldenbremsen, Griechenland, Steuern, China, Dollar http://blog.insm.de/10878-5-vor-10-schuldenbremsen-griechenland-steuern-china-dollar/ http://blog.insm.de/10878-5-vor-10-schuldenbremsen-griechenland-steuern-china-dollar/#comments Tue, 03 Mar 2015 08:55:05 +0000 INSM Redaktion http://blog.insm.de/?p=10878 weiterlesen]]> Heute in den Linktipps: Es gibt zu wenig Staatsanleihen für Quantitative Lockerung, viele Selbstständige in Griechenland geben ihr Einkommen zu niedrig an und China schottet sich in der IT-Welt ab. Außerdem beschäftigen wir uns mit dem starken Dollar und wieder einmal mit einem möglichen Grexit.


1. Schuldenbremsen wirken – aber anders
(wirtschaftswurm.net, Stephan Ewald)
Ohne Schulden würde der Geldkreislauf nicht funktionieren. Deshalb könnte die Schuldenbremse für Europa zum Problem werden, schreibt Stephan Ewald im Wirtschaftswurm-Blog. In der Eurozone führe diese sogar zur absurden Situation, dass es gar nicht genug Staatsanleihen gebe, damit die EZB ihr geplantes Anleihekaufprogamm der Quantitativen Lockerung (QE) umsetzen könne.

2. Bis zur nächsten Krise
(wiwo.de, Frank Doll und Gerald Cesar)
Schuldenerlass gegen Grexit – diesen Handel schlagen Frank Doll und Gerald Cesar für Griechenland vor. Ganz nach dem Motto: “Reisende soll man nicht aufhalten.” In der Bevölkerung herrsche immer noch der Glaube, das Land sei unschuldig an der Krise und nur die Sparpolitik hätte es in diese gestürzt. Es mangele an Reformwillen, daher sei es das beste, wenn sich die Eurozone auf die Stabilisierung der reformwilligen Länder konzentrieren könne.

3. Wer zahlt in Griechenland Steuern?
(businessinsider.com, Mike Bird, englisch)
Entgegen der gängigen Meinung, in Griechenland würden die Superreichen kaum Steuern zahlen, seien es vielmehr Mitglieder der gehobenen Mittelschicht, die kaum Geld an den Staat zahlen – so das Ergebnis eines Papers, das Mike Bird im Businessinsider vorstellt. Forscher der Universiät Chicago sind dem auf die Schliche gekommen, weil viele Selbstständige angeblich über 100 Prozent ihres monatlichen Einkommens zur Tilgung ihrer Schulden an die Bank überweisen müssen. Das bedeutet: Viele geben ihr Einkommen deutlich zu niedrig an.

4. Wie die chinesische Führung das Land abschottet
(zeit.de, Hauke Gierow und Silke Ballweg)
In der Informationstechnologie will China zunehmend auf heimische Produkte zurückgreifen, sowohl bei Hard- als auch bei Software. Solch protektionistischen Maßnahmen werden sogar gesetzlich festgeschrieben: Banken sollen etwa bis 2019 überwiegend Technologie aus chinesischer Produktion einsetzen. Letztlich diene diese Abschottung dem Machterhalt der kommunistischen Partei, analysieren die ZEIT-Autoren.

5. Starker Dollar für Reisende
(washingtonpost.com/blogs/wonkblog, Darla Cameron and Dan Keating, englisch)
Wer in US-Dollar bezahlt wird, kann nun billig verreisen: Der Kurs der Währung ist stark. Der Wonkblog hat sich angesehen, wie viel billiger es deshalb in den Ländern dieser Welt geworden ist und dazu eine interessante Infografik zusammengestellt. In Russland etwa kämen Reisende bei Hotelübernachtungen 45 Prozent billiger weg, in Schweden 19 Prozent günstiger.

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