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5 vor 10: Energiewende, Facebook, Rechnungen, Putin, Holz

1. Weniger Ideologie bei der Energiewende
(ftd.de, Lutz Goebel)
Familienunternehmen befürchten eine steigende Last durch Fehlentwicklungen bei der Energiewende. Die Politik setze auf Planwirtschaft statt auf marktwirtschaftliche Anreize, meint Lutz Goebel, Präsident des Unternehmerverbandes ASU. “Jeder bekommt aus dem Subventionstopf die nötigen Mittel zum Überleben und die Investoren über 20 Jahre eine hohe Rendite garantiert.” Das hält er für ineffizient – und fordert die Abschaffung des EEG für alle Neuanlagen. “Besser heute als morgen.”

2. Wie Mark Zuckerberg die Welt erobern will
(bloomberg.com, Kirsten Salyer, englisch)
Es ist nur etwas mehr als zwei Jahre her, als Mark Zuckerberg zuletzt einen eindrucksvollen Meilenstein verkünden konnte: 500 Millionen aktive Nutzer hatte Facebook im Sommer 2010. Doch diese Zahl ist längst Geschichte: Seit gestern tummelt sich mehr als eine Milliarde Menschen in dem sozialen Netzwerk. Doch wird es Zuckerberg abermals gelingen, die Nutzerzahlen in so kurzer Zeit zu verdoppeln? Der Facebook-Gründer ist jedenfalls schon auf der Suche nach einem Erfolgsrezept, um die nächste Milliarde an sein Unternehmen zu binden.

3. Immer mehr Deutsche kaufen, ohne zu bezahlen
(wiwo.de, Mark Fehr)
Die Zahlungsmoral der Deutschen verschlechtert sich. Ob Tankstellenbetreiber oder Online-Shops: Immer mehr Unternehmen haben mit erheblichen Problemen zu kämpfen, weil ihre Kunden die Zeche prellen. Rund zwei Prozent aller Rechnungen werden niemals bezahlt. Bei den Inkasso-Firmen haben sich Forderungen im Wert von 50 Milliarden Euro angehäuft.

4. Putin, der schwierige Partner
(handelsblatt.com, Kirsten Westphal)
Die USA haben Russland überholt und sind nun der größte Gasproduzent der Welt. Das steigende Angebot hat in Amerika die Preise stark sinken lassen. Doch in Europa ist Erdgas nach wie vor teuer. Der russische Präsident Wladimir Putin versucht, das Staatsunternehmen Gazprom vor Wettbewerb zu schützen und vielerorts als Monopolisten zu positionieren. Einen Abgesang auf die russische Marktmacht halten Experten daher für verfrüht.

5. Für die Mafia ist der Regenwald ein Milliardengeschäft
(blog.zeit.de, Marlies Uken)
Holz ist für die organisierte Kriminalität beinahe so einträglich wie Geschäfte mit Drogen und Waffen. 30 bis 100 Milliarden Dollar verdienen mafiöse Unternehmen mit illegal geschlagenem Holz in den Urwäldern des Amazonas, Zentralafrikas und Südostasiens, schätzen die Vereinten Nationen. Dabei gehen sie immer skrupelloser vor: Sie hacken sich in die Server der Behörden, manipulieren Datenbanken und verschaffen sich so Zugang zu Einschlag- und Transportgenehmigungen.

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