10 Ökonomik

Quotenmodell versus Einspeisevergütung: Aus der Praxis lernen

Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) ist der Überzeugung: Die Energiewende ist richtig, aber viel zu teuer. Die bessere Alternative wäre das so genannte Quotenmodell. Gegner sagen, das Quotenmodell habe sich nicht bewährt und verweisen auf Großbritannien. Was sie verschweigen: Man hat dort einen Fehler gemacht, der einfach zu vermeiden ist. Schweden zum Beispiel hat schnell gelernt. 


In der aktuellen Debatte um die Reform des Erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG) gewinnt das Quotenmodell an Boden. Während beim aktuellen Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) die Politik jeder erneuerbaren Energieform eine bestimmte Einspeisevergütung zuspricht, werden beim Quotemodell (in der Regel) die Versorger verpflichtet, den von der Politik bestimmten Ausbaupfad einzuhalten. Wie das genau funktioniert und warum auch die INSM das Quotenmodell befürwortet, zeigen wir hier (als Bewegbild) und hier (mit Text und Grafik) auf.

Kritiker des Quotenmodells verweisen auf die Praxis, vor allem auf Großbritannien. Dort existiert das Quotenmodell bereits, ist aber nur bedingt erfolgreich: Der Ausbaupfad der erneuerbaren Energien bleibt hinter den politischen Zielen zurück.

Der Grund für den Misserfolg: Die Versorger bekommen einen Gesetzesbruch nicht schmerzhaft zu spüren. “Dass die Quote häufig deutlich unterschritten wird, liegt unter anderem an zu niedrig angesetzten Strafzahlungen“, schreiben die Ökonomen Dr. Hubertus Bardt, Dr. Judith Niehues und Dipl.-Vw. Holger Techert, in einer im Frühjahr im Auftrag der INSM erstellten Studie (Download-Link). Die Studie vergleicht die internationalen Erfahrungen mit Einspeisevergütung und Quotenmodell.

Was die Erfahrung aus Großbritannien lehrt: Mit dem Quotenmodell lassen sich nur dann Milliarden sparen, wenn der Gesetzgeber durchgreift und ein Nichteinhalten der Quote scharf sanktioniert.

Im Folgenden dokumentieren wir die relevanten Ausschnitte aus der Studie “Das Erneuerbare-Energien-Gesetz – Erfahrungen und Ausblick” (am Ende des Post findet sich die gesamte Studie):

Belgien (Flandern)

Quotenverpflichtet sind in Flandern (siehe Übersicht) die Stromversorger. Durch das Quotensystem werden alle Erneuerbare-Energien-Technologien gleichermaßen gefördert. Allerdings existiert eine Verpflichtung für den Netzbetreiber (Vlaamse Regulator van de Elektriciteits- en Gasmarkt, VREG), Zertifikate zu einem technologieabhängigen Festpreis aufzukaufen. Sofern der Festpreis über dem Marktpreis für Zertifikate liegt, schafft dies de facto eine Einspeisevergütung im Sinne eines Premiumtarifs, der zusätzlich zum Marktpreis gezahlt wird. Ein hoher Festpreis existiert derzeit bei Zertifikaten für Photovoltaikstrom (aktuell: 250 Euro für jedes Zertifikat von Anlagen bis 250 Kilowattpeak (kWp)) und Offshore-Windenergie (107 Euro pro Zertifikat). Der durchschnittliche Zertifikatepreis schwankt seit 2007 zwischen 106 und 111 Euro.

Die Förderung erneuerbarer Energien in Flandern hat zu einem moderaten Ausbau von Windkraft- und Biomasseanlagen geführt. Seit 2009 findet ein starker Ausbau der Photovoltaik statt. Der Ausbau ist auf die Erhöhung des Festpreises zurückzuführen. 2009 war ein Zertifikat Photovoltaikstrom noch 450 Euro wert. Mittlerweile wurde der Festpreis deutlich reduziert. Er wird in unregelmäßigen Abständen gesenkt. Knapp mehr als die Hälfte der Zertifikate wurde 2010 für Strom aus Biomasse ausgegeben. Auf Photovoltaik-, Biogas- und Windkraftanlagen entfallen jeweils 16 Prozent.

Belgien (Wallonien)

In Wallonien (siehe Übersicht) sind die Stromversorger sowie die Netzbetreiber für ihren Eigenbedarf quotenverpflichtet. Das Quotenmodell unterscheidet zwischen den unterschiedlichen Technologien. Pro regenerativ erzeugter Megawattstunde (MWh) erhält ein Anlagenbetreiber eine mit einer technologie- und größenspezifischen Zuteilungsrate gewichtete Menge an Zertifikaten. Mit durchschnittlich 6,8 Zertifikaten wurden 2009 die meisten Zertifikate pro MWh für Photovoltaikanlagen erteilt. Für Strom aus Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen auf Basis von Biomasse waren durchschnittlich 1,1 Zertifikate pro MWh erhältlich, für Windenergie 1 Zertifikat pro MWh (CWAPE, 2011, 22). Eine Besonderheit des wallonischen Modells ist, dass auch fossil befeuerte Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (bis 20 Megawatt) Zertifikate erhalten. Allerdings wird die produzierte Strommenge mit einem geringen Faktor gewichtet (0,1 bis 0,4 Zertifikate pro MWh).

Das wallonische System zur Förderung erneuerbarer Energien hatte zunächst Anlaufschwierigkeiten. Die festgelegte Quote wurde 2003 nur zu 70 Prozent, 2004 bis 2006 zu 80 bis 90 Prozent erreicht. Seit 2007 wird sie jedoch jährlich erfüllt. Vor allem 2010 überstieg die Zahl der erteilten Zertifikate deutlich die notwendige Anzahl zur Erfüllung der Quote.

Da die Zertifikate fünf Jahre lang gültig sind, ist auch in den kommenden Jahren zu erwarten, dass die Quote erfüllt wird.

Seit 2005 konnte durch das Quotenmodell in Wallonien vor allem ein Ausbau der Windkraft- und Biomassekapazitäten angereizt werden. Seit einer deutlichen Erhöhung der Zuteilungsrate für kleine Photovoltaikanlagen in 2008 (von 1 Zertifikat pro MWh auf 6 bis 7 Zertifikate pro MWh für Anlagen bis 10 KW) wurden auch die Photovoltaikkapazitäten deutlich ausgebaut. Betreiber von Photovoltaikanlagen profitierten 2009 von sehr attraktiven Erlösen in Höhe von durchschnittlich 57,8 Cent/kWh. Im Jahr 2009 wurde Strom aus Photovoltaik ebenfalls durch den Solwattplan gefördert. Zusätzlich zu den Zertifikaten waren auch Steuernachlässe und Investitionszuschüsse erhältlich. Der größte Anteil des erzeugten erneuerbaren Stroms entfiel 2010 mit rund 45 Prozent auf die Biomasse, zum größeren Teil in Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen erzeugt. Ein Viertel wird von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen auf Basis fossiler Brennstoffe beigesteuert. Die Windenergie hat einen Anteil von rund 20 Prozent. Photovoltaik spielt mit einem Anteil von 1,5 Prozent noch eine untergeordnete Rolle.

Großbritannien

Die Briten (siehe Übersicht) förderten mit ihrem Quotenmodell lange Zeit alle Technologien gleichermaßen. Seit April 2009 gilt allerdings eine gestaffelte Zuteilung für die Zertifikate. Um die Nutzung der Offshore-Windenergie stärker voranzutreiben, erhält ein Anlagenbetreiber zum Beispiel zwei Zertifikate, statt wie bislang ein Zertifikat pro erzeugter Megawattstunde. Für eine MWh Strom aus Deponiegas werden hingegen nur noch 0,25 Zertifikate erteilt. Diese Technologie ist stärker etabliert und konkurrenzfähiger als Offshore-Windenergie. Quotenverpflichtet sind in Großbritannien ebenfalls die Stromversorger.

Die festgelegte Quote wird in Großbritannien kaum erreicht. Am schlechtesten schneidet Nordirland ab. Mit Ausnahme des Zeitraums 2009/2010 (63 Prozent) wurden 20 Prozent bei der Erfüllung der Quote nicht überschritten. In England und Wales wird die Quote jeweils zu 56 bis 70 Prozent erreicht, in Schottland zu 55 bis 86 Prozent. Dass die Quote häufig deutlich unterschritten wird, liegt unter anderem an zu niedrig angesetz- ten Strafzahlungen (2009/2010: 37,19 Britische Pfund (GBP); durchschnittlicher Zertifikatepreis: 49,47 GBP (1 GBP = 1,15 Euro)) und einem komplexen Rückverteilungssystem der geleisteten Strafen.

Die insgesamt angefallenen Strafzahlungen werden wieder an die Stromversorger verteilt – anteilig an den eingereichten Zertifikaten. Der Wert eines Zertifikats ergibt sich für die Stromversorger daher aus der Summe der vermiedenen Strafzahlungen und der (erwarteten) Rückzahlung. Je mehr Zertifikate insgesamt eingereicht werden, je höher also die Quote ist, desto geringer fällt die Rückzahlung pro Zertifikat aus. Die Stromversorger müssen also bei der Entscheidung, ob sie ein Zertifikat kaufen, die Rückzahlung in Abhängigkeit der Quote zunächst abschätzen. 2009/2010 lag sie bei 15,17 GBP pro eingereichtem Zertifikat. Der Wert eines Zertifikats lag also insgesamt bei 52,36 GBP und damit über dem durchschnittlichen Zertifikatepreis. Das war den Stromversorgern allerdings ex ante nicht bekannt. Ein Stromversorger, der einen Zertifikatewert unterhalb des Preises für ein Zertifikat antizipierte, wird die Strafzahlung in Kauf genommen haben. Die nur teilweise Erfüllung der Quote zeigt, dass die Rückverteilung der Strafen nicht die beabsichtigte Wirkung, nämlich einen verstärkten Anreiz die Quote einzuhalten, erzielt.

Zunächst wurden die meisten Zertifikate durch das Quotenmodell in Großbritannien für Strom aus Deponiegas erteilt. In den letzten Jahren wurde allerdings vor allem der Ausbau der Windkraft vorangetrieben. On- und Offshore Windenergie repräsentieren derzeit zusammen über 60 Prozent der installierten Kapazität erneuerbarer Energien. Auf sie entfielen 2009/2010 knapp die Hälfte der erteilten Zertifikate. Mit einem Anteil von 13 Prozent an der installierten Leistung spielt Deponiegas weiterhin eine bedeutende Rolle. Aufgrund der besseren Auslastung der Anlagen wurden pro installierter Kraftwerksleistung aus Deponiegas mehr Zertifikate erteilt (23 Prozent der Zertifikate). Die drittwichtigste erneuerbare Energiequelle in Großbritannien ist Biomasse (15 Prozent der installierten Leistung, 18 Prozent der Zertifikate).

Schweden

In Schweden (siehe Übersicht) wurde im Mai 2003 ein Quotenmodell zur Förderung erneuerbarer Energien eingeführt. Die Stromversorger sind dazu verpflichtet, für den Verbrauch ihrer Kunden die entsprechende Menge an Zertifikaten vorzuweisen. Zunächst war die Quotenregelung bis 2010 begrenzt. 2006 wurden jedoch jährliche Quoten bis 2030 festgelegt. Durch das Quotenmodell werden alle Technologien gleichermaßen gefördert. Für jede erzeugte MWh wird technologieunabhängig ein Zertifikat ausgestellt. Große Wasserkraftanlagen (ab 1,5 MW), die vor 2003 errichtet wurden, sind allerdings davon ausgeschlossen. Strom aus Windkraft wird in Schweden zusätzlich steuerlich privilegiert. Photovoltaikanlagen werden außerdem mit einem Investitions- kostenzuschuss gefördert. Schweden kommt dem idealtypischen Quotenmodell in der Theorie damit recht nahe.

Das schwedische Quotenmodell wurde im Laufe seiner Geschichte mehrmals aufgrund von Fehlentwicklungen angepasst. So wurden zum Beispiel 2003 zwar deutlich mehr Zertifikate ausgestellt, als es die Erfüllung der Quote erforderte. Geringe Strafzahlungen für nicht eingereichte Zertifikate (175 SEK und damit teilweise weniger als der Preis für ein Zertifikat; 1 SEK = 0,11 Euro) führten dennoch dazu, dass Zertifikate zurückgehalten und stattdessen die Strafzahlung akzeptiert wurde. Die Zertifikate sind in Schweden ohne zeitliche Begrenzung gültig. Die Zielquote für die Stromproduktion aus erneuerbaren Energien wurde daher nur zu 77 Prozent erfüllt. Offenbar erwarteten die Stromlieferanten einen zukünftigen Zertifikatepreis von über 175 SEK. Seit 2005 liegt die Strafzahlung bei 150 Prozent des mittleren Zertifikatepreises. Die Zielquote wird seither zu über 99 Prozent erreicht. Kritisiert wurde außerdem, dass der zunächst bis 2010 begrenzte Zeitraum zu kurz für einen sicheren Investitionsrahmen war. Der Zeitraum wurde 2006 bis zum Jahr 2030 ausgeweitet.

Verglichen mit 2002 wurde 2010 mit zusätzlichen 7,1 TWh vor allem mehr Strom aus Biomasse erzeugt, gefolgt von Wind- (+ 3 TWh) und Wasserkraft (+ 1,5 TWh, SEA, 2011). Die schwedische Regierung hat damit ihre ursprünglichen Ziele von 2002 übertroffen. Das Quotenmodell hat anfangs dazu geführt, dass in Schweden vor allem das reichlich vorhandene Potential zur Nutzung der Biomasse gehoben wird. Seit 2007 findet auch ein verstärkter Ausbau von Windkraftanlagen statt. Strom aus Photovoltaik spielt mit einer installierten Leistung von 575 Kilowatt hingegen keine Rolle.

Niederlande

Ein besonderer Einspeisetarif wurde in den Niederlanden (siehe Übersicht) zum 1. Juli 2011 eingeführt. Der Einspeisetarif sieht eine technologiespezifische Vergütung vor, die von den Anlagenbetreibern in verschiedenen Zeitphasen beantragt werden kann. Die niederländische Energieagentur entscheidet binnen drei Monaten über den Antrag. Die Förderhöhe steigt von Phase zu Phase an.

Alle Technologien konkurrieren dabei zunächst miteinander um die Fördergelder. So soll sichergestellt werden, dass die günstigsten Potentiale zur Nutzung erneuerbarer Energien zuerst gehoben werden.

Die Förderung wird durch technologiespezifische Maximalpreise begrenzt. Diese Preise orientieren sich an den durchschnittlichen Stromgeste- hungskosten der jeweiligen Branche. In den verschiedenen Phasen kann die Förderung für einzelne Technologien nicht über diesen Maximalpreis hinaus ansteigen.

Teurere Technologien werden in diesem System daher tendenziell erst zu einem späteren Zeitpunkt, also wenn die Förderhöhe angestiegen ist, genutzt. Gleichwohl steht es den Anlagenbetreibern frei, für eine teurere Technologie bereits bei einer geringen Vergütung die Förderung zu beantragen. Dies könnte lohnend sein, wenn sie gegenüber dem Branchendurchschnitt deutliche Kostenvorteile haben.

Ebenso existiert ein Maximalbudget pro Jahr. Ist das Budget aufgebraucht, so wird für das laufende Jahr keine weitere Förderung mehr bewilligt. Das begrenzte Jahresbudget stimuliert einerseits den Wettbewerb zwischen den einzelnen Technologien. Andererseits begrenzt es die Kosten für den Ausbau erneuerbarer Energien.

Das niederländische Modell des Einspeisetarifs ist von seiner Art her neu. Da es erst vor kurzem eingeführt wurde, können hier noch keine empirischen Erfahrungen mit dem Modell wiedergegeben werden.

Aus theoretischer Sicht kann das Modell eine kosteneffiziente Alternative zum Quotenmodell darstellen. Allerdings bleibt abzuwarten, ob der angestrebte Ausbau erneuerbarer Energien damit tatsächlich erreicht wird. Das begrenzte Budget und die damit verbundene Gefahr einer Ablehnung des Förderantrags verringern die Planungssicherheit für Projektierer deutlich. Zudem stellt eine mögliche Kürzung des jährlichen Budgets in den kommenden Jahren ein erhebliches politisches Risiko für sie dar.

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) – Erfahrungen und Ausblick

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  • J Falkenhagen

    Seit wann ist die INSM für
    Planwirtschaft (in Form eines Quotenmodells), statt auf die Marktkräfte zu setzen, die insbesondere von Emissionspreisen vermittelt werden können? Wenn Wettbewerb, dann doch bitte für alle
    Energieträger. Und Kostenwahrheit. Bei einem Emissionspreis für CO2 von ca.
    100 € je Tonne braucht es keinerlei Subventionen mehr für erneuerbare Energien.
    Die im einem Gutachten angegebenen, vermeintlichen Kosteneinsparungen eines Quotenmodells beruhen im Übrigen vor allem darauf, dass der Ausbau der Erneuerbaren später erfolgt (d.h. kurz vor 2020), womit die Lebenszeitkosten des Kapazitätszubaus überwiegend erst nach dem Betrachtungszeitraum anfallen.
    Wäre der in den letzten drei Jahren erreichte Zubau der erneuerbaren über ein Quotenmodell zustande gekommen, wäre dies sicherlich viel teurer für die Stromverbraucher gekommen: Der Anreizpreis hätte genügend hoch sein müssen, um Photovoltaik in ähnlichem Umfang zu ermöglichen, denn nur dort gab es diese Wachstumsmöglichkeiten. Im Bereich Windenergie wären mangels Standorten kaum mehr Zubau erfolgt als ohnehin. Damit hätten aber alle erneuerbaren Energieträger von den hohen Preisen profitiert, die nun mit EEG stattdessen nur die PV erhalten hat.
    Der hauptsächliche finanzielle Vorteil hätte wohl darin gelegen, dass die PV auf sämtlichen (Acker-) Flächen möglich gewesen wäre (sofern diese Anlagen auch für die Quote angerchnet würden) und dort zu günstgeren Kosten als mit den teureren Dachanlagen errichtet worden wäre. Dies hätte man aber auch innerhalb des EEGs erreichen können.

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  • Holger Wilzek

    Warum präferieren die “Wissenschaftler” der Initiative “Neue Soziale Marktwirtschaft” denn unbedingt dieses Quotenmodell?

    Die “Neue Soziale Marktwirtschaft” ist eine Initiative, die ausschließlich zu Propagandazwecken zugunsten der alten konventionellen Energiewirtschaft gegründet wurde. Angeführt wird das Kuratorium von Atom-Lobbyist Wolfgang Clement!

    Noch Fragen???

    http://www.insm.de/insm/Presse/Pressemeldungen/Wolfgang-Clement-neuer-Kuratoriumsvorsitzender-der-INSM.html

    In diesem Quotenmodell soll den alten Energieversorgern die Kontrolle über den Ausbau der erneuerbaren Energien übergeben werden. Das ist ungefähr so, als wenn das Schwein den Metzger fragen würde, ob ein Schnitzel eigentlich eine gute Sache ist…

    Die Energiewende gehört in Bürgerhand und nicht in die Hände der Energiewendeverhinderer!!!

    • http://www.insm.de/ INSM

      Hallo Holger Wilzek – Die INSM ist vor allem eine branchen- und parteiübergreifende Plattform und offen für alle, die sich dem Gedanken der Sozialen Marktwirtschaft verbunden fühlen.

      Für das Quotenmodell setzt sie sich ein ,um die Energiewende kostengünstiger und somit auch zukunftsfähig zu gestalten. Dabei soll den Energieversorgern mitnichten die Kontrolle über den Ausbau der erneuerbaren Energien übergeben werden; vielmehr würden die Anbieter verpflichtet, einen bestimmten Anteil ihres an die Endverbraucher gelieferten Stroms aus erneuerbaren Quellen entweder selbst zu generieren und durch eine entsprechende Menge an Zertifikaten nachzuweisen oder aber, falls die Eigenerzeugung die teurere Lösung ist, die geforderte Menge an Zertifikaten von anderen Anbietern von grünem Strom zu erwerben. Näheres zu diesem Thema finden Sie hier: http://insm.de/insm/ueber-die-insm/FAQ.html (jb)

Autor

Johannes Eber

ist Volkswirt und verantwortet bei der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft die digitale Kommunikation.

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