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5 vor 10: Arbeitsmarkt, Großbritannien, Marktmechanismen, DIW, US-Wahlkampf

1. Bessere Vergleichbarkeit am Arbeitsmarkt
(oekonomenstimme.org, Reiner Eichenberger)
Je weiter der heimische Arbeitsmarkt für Arbeitskräfte aus dem Ausland geöffnet werde, desto stärker werde der Wettbewerbsdruck, schreibt Reiner Eichenberger. Allerdings sei das hiesige Ausbildungssystem nicht hinreichend vergleichbar, unterscheidet sich eine Note auch nach den Ansprüchen der Professoren und der Schwierigkeit der jeweiligen Klausuren an den Universitäten. Eichenberger hat einen Vorschlag, der hier Abhilfe schaffen könnte.

2. Großbritannien: Was nach Olympia kommt
(presseurop.eu, The Independent, Ian Birrell)
Das Bild des olympischen Großbritannien in den letzten Wochen war stets positiv. Doch nun gilt es wieder im Alltag anzukommen: Ian Birrell fragt, was nach den Olympischen Spielen kommt. Schafft es David Cameron, die Krise im Land in den Griff zu bekommen? Droht vielleicht sogar der Zerfall seiner Koalition?

3. Wette: Tot oder lebendig?
(nytimes.com, James Vlahos, englisch)
Ein Haus oder das eigene Leben zu verkaufen habe mehr Gemeinsamkeiten, als man gemeinhin denke, schreibt die New York Times.  Preise und Risiken würden auf gleiche Weise auf einem Markt abgeschätzt, und dies zu fragwürdigen Bedingungen. James Vlahos berichtet über die Absurdität des Geschäfts mit den Lebensversicherungen – oder der Wette mit dem Tod.

4. “Der Tiefpunkt in der Krise ist erreicht”
(zeit.de, Dorit Heß)
Michael Fratzscher, der neue Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), erklärt, wieso er Deutschland bereits am Tiefpunkt der Krise sieht. Außerdem macht Fratzscher, der sich selbst als “überzeugten Europäer” sieht, klar: Man müsse für die europäische Integration zwar Zugeständnisse machen, es sei aber dennoch die einzige Möglichkeit, um Wohlstand zu sichern.

5. Wie Studien über Geldpolitik im US-Wahlkampf instrumentalisiert werden
(faz-community.faz.net, Gerald Braunberger)
Die Gräben zwischen Präsident Barack Obama und Präsidentschaftskandidat Mitt Romney sind naturgemäß tief. Während Obama seine expansive Finanzpolitik verteidigt, stellt der liberale Romney diese Maßnahmen in Frage. Um ihre Überzeugungen zu unterstreichen benutzen sie zahlreiche Studien, erklärt Braunberger im Faz Fazit Blog. Resultat: Mal kommen die Studien zum Ergebnis, dass es der Wirtschaft hilft, Geld in den Markt zu pumpen – mal vielleicht, mal nicht. Doch wer hat eigentlich Recht?

Gute Kommentare, interessante Hintergründe – jeden Morgen um 5 vor 10 Uhr präsentieren wir auf dem INSM-Blog fünf ausgewählte Links zu interessanten Ökonomie-Blogs und Wirtschaftsseiten.

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