“Die ostdeutschen Ministerpräsidenten verteidigen ihre Erneuerbare-Energien-Industrie genauso, wie früher westdeutsche Ministerpräsidenten ihre Kohle-Industrie.”
Diesen Satz sagt Johannes Lackmann, Windparkbetreiber und ehemaliger Präsident des Bundesverband Erneuerbare Energie im gestrigen SWR2-Forum mit dem Titel “Gehts auch billiger? – Die Kosten der Energiewende”. Und weil Herr Lackmann unserer Meinung nach auch noch andere kluge Dinge sagte, posten wir hier gerne die ganze 45 minütige Aufzeichnung:
Download der Sendung “Geht`s auch billiger? – Die Kosten der Energiewende” (als MP3)
Es diskutieren:
- Dipl.-Ing. Johannes Lackmann, Windparkbetreiber, ehemaliger Präsident des Bundesverband Erneuerbare Energie e.V.
- Alexandra Pohl, Abteilungsdirektorin für erneuerbare Energien, DZ-Bank, Hamburg
- Prof. Dr. Jürgen Schmid, Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik, Kassel
- Gesprächsleitung: Werner Eckert
Beschreibungstext von SWR2 zur Sendung:
Windmüller und Solarstrom-Sammler machen Kasse. Wer Geld in diese alternativen Kraftwerke anlegt, der kann mit einer hohen Verzinsung rechnen. Bezahlen müssen das die Verbraucher. Die Förder-Abgabe für erneuerbare Energien steigt von 3,5 Cent in diesem auf über 5 Cent pro Kilowattstunde im kommenden Jahr. Diese Subventionen sind umstritten: Andererseits haben die garantierten Preise den Markt erfolgreich zugunsten von Wind- oder Solarenergie verändert. Ein Viertel des Stroms kommt in diesen Monaten schon aus erneuerbaren Quellen. Sind das zwei Seiten einer Medaille – untrennbar voneinander? Oder ist die Energiewende auch billiger zu haben?
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