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5 vor 10: Bankenrettung, Konjunktur, Arbeitsmarkt, Altruismus, Kinderbank

1. Bankenrettung ist kein Geschenk
(ftd.de)
100 Milliarden Euro hat Spanien als Hilfe für seine maroden Banken beantragt. Ein weiteres großzügiges Geschenk von den EU-Staaten im Norden an ein kriselndes Land im Süden? Ganz im Gegenteil, meint die FTD. Die Gelder aus dem europäischen Rettungsschirm seien keine Geschenke, sondern auch für viele Spanier mit großen Opfern verbunden. Vor allem Kleinanleger würden für die gescheiterten Institute bluten müssen.

2. Der Punk-Ökonom erklärt die Weltwirtschaft
(youtube.com, David McWilliams)
Die Aussichten sind düster: Chinas Wachstum droht sich stark zu verlangsamen, auch Amerika steht vor einer erneuten Rezession. Als wäre das nicht genug, ist auch die Euro-Krise immer noch ungelöst. In seinem Comic-Video erklärt der Musiker und Wirtschaftswissenschaftler David McWilliams wie das alles zusammenhängt – und warum die Deutschen am Ende auf jeden Fall draufzahlen.

3. “Deutschland gilt als kaltherzig und intolerant”
(handelsblatt.com, Heinrich Alt)
Deutschland hat ein Image-Problem: Trotz uneingeschränkter Arbeitnehmerfreizügigkeit in der EU bleiben ausländische Fachkräfte vom deutschen Arbeitsmarkt weitgehend fern. Hohe bürokratische Hürden und die Angst vor gesellschaftlicher Ausgrenzung schrecken viele Spezialisten aus dem Ausland ab, schreibt Heinrich Alt, Vorstandsmitglied der Bundesagentur für Arbeit. Das Image-Problem sieht er als große Belastung für die heimischen Unternehmen: “Für die deutsche Wirtschaft ist die Situation fatal. Ohne qualifizierte Zuwanderung ist der Standort in Gefahr.”

4. Je mehr graue Hirnsubstanz, umso altruistischer
(fehradvice.com)
Warum sind manche Menschen großzügiger als andere? Alter, Geschlecht oder soziale Herkunft haben damit kaum etwas zu tun. Stattdessen spielt die Anatomie des Gehirns eine wesentliche Rolle für die Frage, ob einzelne Personen eher eigennützig oder altruistisch handeln. Das hat der Verhaltensökonom Ernst Fehr in einer Studie nachgewiesen. Wer mehr graue Zellen hat, ist demnach weniger egoistisch.

5. Für Indiens Straßenkinder eine sichere Bank
(news.com.au)
Auch wer auf der Straße lebt braucht Geld – und einen Ort, an dem Ersparnisse sicher verwahrt werden. Eine Bank für Straßenkinder soll den Millionen obdachlosen Kindern und Jugendlichen in Indien genau das bieten: Sie wird von Straßenkindern selbst betrieben und ermöglicht es den minderjährigen Kunden, kleinere Geldbeträge verzinst anzulegen oder Kredite für Schulgebühren und Unternehmensgründung zu beantragen. “Wer bettelt oder Drogen verkauft, bekommt allerdings kein Konto”, sagt Karan, ein 14-jähriger Mitarbeiter der Bank: “Diese Bank ist nur für Kinder, die an harte Arbeit glauben.”

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