- Linktipps

5 vor 10: Börsengang, JP Morgan, E-Paper, Solar-Satelliten, Barrique-Bier

1. Zuckerberg und die Geldmänner der Wall Street
(zeit.de, Heike Buchter)
Heute werden zum ersten Mal Aktien von Facebook an der amerikanischen Technologiebörse Nasdaq gehandelt. Bis zu 16 Milliarden Dollar will Mark Zuckerberg zum Handelsstart einnehmen. Doch das Verhältnis zwischen dem Top-Star des Silicon Valleys und der New Yorker Finanzelite ist bei weitem nicht so gut, wie es scheint: Im Vorfeld des Börsengangs wurden heftige Beschimpfungen ausgetauscht.

2. Die Bank gewinnt immer
(blog.markusgaertner.com, Markus Gärtner)
Die US-amerikanische Großbank JP Morgan kommt nicht aus den Schlagzeilen: Innerhalb von nur einer Woche haben sich die Verluste aus verlorenen Finanzwetten von zwei auf drei Milliarden Euro aufgetürmt. Ein kräftiger Schlag für die Bank – möchte man zumindest meinen. Markus Gärtner erklärt in seinem Blog, weshalb die hohen Verluste dem Unternehmen nicht ungelegen kommen und wie JP Morgan davon profitieren kann, dass der eigene Aktienkurs sinkt.

3. Tablet-Nutzer lesen mehr digitale Zeitungen als andere
(faz-community.faz.net, Jan Hauser)
Die Frage, wie Zeitungsverleger mit journalistischen Inhalten im Internet Geld verdienen können, beschäftigt die Branche seit Jahren. Tablet-Computer gelten dabei als Heilsbringer. Zurecht, wenn man einer neuen Studie des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger BDZV glaubt. Danach sind über 80 Prozent der Tablet-Besitzer bereit, für digitale Zeitungen Geld auszugeben. Doch die Printausgaben sind in dieser Zielgruppe bereits vom Aussterben bedroht.

4. Können Solar-Satelliten die Energieprobleme der Welt lösen?
(inhabitat.com, Timon Singh, englisch)
Es gibt einen Ort, an dem immer die Sonne scheint: das Weltall. Während Photovoltaik auf der Erdoberfläche nur tagsüber und bei gutem Wetter funktioniert, könnten Solar-Satelliten in der Erdumlaufbahn rund um die Uhr Strom erzeugen. Das größte Problem dabei: Wie kommt die Energie anschließend auf die Erde? Forscher der schottischen Universität Strathclyde glauben, die Lösung in Mikrowellen und Lasern gefunden zu haben.

5. Bier all’italiana
(sueddeutsche.de, Ulrike Sauer)
Italien hat deutlich mehr zu bieten als Chianti und Co - eine junge Generation italienischer Bierbrauer macht dem Wein zunehmend Konkurrenz. Über 400 Brauereien haben sich mittlerweile in dem Land niedergelassen und versuchen, die Kundschaft mit kleinen, exklusiven Marken zu überzeugen. Teo Musso gilt als Begründer des neuen Biertrends in Italien. So ganz kann er sich von der dominanten Weinkultur aber nicht lösen – und bietet deshalb Bier aus Barrique-Fässen an.

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