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5 vor 10: EU-Beitrittsländer, IT-Übernahmen, Notrufnummern, Roboter, Immobilienpreise

1. Die unendliche Reise nach Schengen
(presseurop.eu)
Bulgarien ist seit längerem Mitglied der der Europäischen Union – aber der Schengen-Beitritt steht noch aus. Nach Ansicht des bulgarischen Ministerpräsidenten sind alle Bedingungen erfüllt. Die EU-Kommission sieht das anders und hat die Entscheidung über den Beitritt noch einmal verschoben. Denn obwohl der Termin immer näher rückt bleibt noch viel zu tun – vor allem an den Grenzübergängen.

2. Dreht das Silicon Valley jetzt völlig durch?
(handelsblatt.com, Axel Postinett)
Eine Milliarde Dollar hat Facebook für ein Unternehmen bezahlt, dass gerade mal 13 Angestellte hat und keinen Umsatz macht. Das bekannteste Produkt der Firma: Instagram, eine kleine App, mit der man Fotos verschönern und mit anderen Nutzern teilen kann. Warum aber legt Facebook für ein solches Unternehmen so viel Geld hin? Axel Postinett meint: “Für weniger war Instagramm wahrscheinlich gar nicht mehr zu bekommen.”

3. Nummer gegen Kummer
(faz.net)
Einen Arzt braucht man meistens dann, wenn alle Praxen geschlossen haben, nämlich nachts, am Wochenende oder an Feiertagen. Abhilfe schaffen ärztliche Bereitschaftsdienste – bisher allerdings unter 1.000 verschiedenen Telefonnummern. Im Notfall muss man sich also erst mal die richtige raussuchen. Doch jetzt wird alles einfacher mit der bundesweiten Notdienstnummer 116 117 – diese leitet Patienten an den ärztlichen Bereitschaftsdienst in der Nähe weiter.

4. Auch Roboter machen Praktika
(faz.net, Carsten Germis)
Er hat 24 Finger, ist zwei Jahre alt und kommt aus Osaka. Der Haarwaschroboter von Panasonic soll eigentlich Pflegepersonal in Krankenhäusern entlasten. Doch jetzt hat ein Friseur ihm seinen ersten Job und ein zweimonatiges Praktikum in seinem Salon angeboten. Die Aufgaben des Roboters: Haare waschen, shampoonieren, massieren – was wohl die Kunden dazu sagen?

5. Keine Angst vor den Immo-Heuschrecken
(ftd.de)
Die Heuschrecken kommen und mit ihnen hohe Mieten – gemeint sind Großinvestoren, die zurzeit im großen Stil Wohnungen kaufen. Die Mieter haben Angst, dass dadurch Häuser kaputtgespart und Mieten unbezahlbar werden. Kein Grund zur Sorge, schreibt die Financial Times Deutschland: Schließlich werden Mieterhöhungen gesetzlich streng reglementiert. Für Investoren ist es in Deutschland gar nicht so einfach hohe Renditen mit Immobilien zu erzielen.

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