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Wettbewerb rauf, Benzinpreise runter?

Der Benzinpreis ist hoch wie nie. Wie lässt er sich senken? Mit mehr Wettbewerb? Im vergangenen Jahr war Professor Dr. Justus Haucap, Vorsitzender der Monopolkommission, mit dem Benzinpreis-Thema bei uns in der Veranstaltungsreihe “INSM-Dialog” zu Gast.  Seine Präsentation von damals dürfte wenig an Aktualität eingebüßt haben, weshalb wir sie an dieser Stelle nochmals veröffentlichen.

Wettbewerb rauf, Benzinpreise runter?

Die zentrale Erkenntnis von Haucaps Vortrag dürfte die Autofahrer wenig erfreuen. Denn von einem politischen Eingriff riet Haucap damals ab. „Preisregulierungen wären überzogen und könnten im Falle Deutschlands sogar kartellerhärtend wirken“, so der Wissenschaftler vom Düsseldorfer Institut für Wettbewerbsökonomie.

Ob Justus Haucap bei seiner Meinung geblieben ist, können Sie heute Abend, 21 Uhr, in der Sendung frontal 21 im ZDF sehen. Dort wird er zu den aktuell hohen Benzinpreisen Stellung nehmen.

(Update 5. April 2012: Wir haben herausgefunden, dass keines der staatlichen Regulierungsmodelle zu nachhaltigen Preissenkungen führt, sagt Justus Haucap im erfreulich differenzierten Frontal-Beitrag über hohe Benzinpreise.)

Ebenfalls interessant, ein Post auf dem Handelsblog über drei Benzinpreis-Mythen, zum Beispiel dass parallele Preisänderungen verschiedener Tankstellen beweisen würden, dass sich die Anbieter absprechen.

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  • Jörg

    Man kann nur hoffen, dass sich endich mit der Zeit etwas an den Preisen ändert, denn wer kann sich überhaupt noch einen vollen Tank bei den Preisen leisten (http://www.wallstreet-online.de/rohstoffe/super-e5-benzinpreis)

    • JWvK

      Wir sind ein hochmobiles Land und müssen jetzt schmerzhaft einsehen, dass Mobilität Geld kostet. Ich hoffe ebenfalls, dass sich etwas an den Preisen ändert, aber bitte durch Entspannung der weltpolitischen Lage und Effizienzsteigerungen in der Industrie. Dann gibt es mehr Angebot und weniger Nachfrage, das wird die Preise drücken. Künstlich an der Preisschraube drehen macht keine Sinn.

      Warum wir uns glücklich schätzen können eine gut funktionierende Industrie zu haben, konnte man gerade in Genf auf dem Automobilsalon wieder sehen: Die europäischen Autobauer schauen in die Zukunft und lassen Autos entwickeln, die immer weniger Sprit brauchen. Passat, 1.6 l TDI: 4,1 – 4,4 l Diesel. Da macht Tanken (fast) Spaß.

  • George-dubbel-u

    …. das Gejammer über den Benzinpreis ist nicht mehr auszuhalten!!

    1. Fahren Sie mal an eine Baustelle: Bagger und sonstige Spritfresser laufen den ganzen Tag, auch wenn sie nicht gebraucht werden.
    Der Spritpreis: Nebensache
    2. An Bahnschranken stellt keiner mehr den Motor ab, selbst wenn die Pause 5min dauert. Spritpreis: wen interessiert das schon – wir haben’s doch!
    3. Leben wir nicht im I-Net-Zeitalter?
    Wenn es stimmt, dass die Typen von der blauen Raute über 90% der Spritpreissteigerungen initiieren, wer hindert uns daran, solange woanders zu tanken, bis uns die Herren mit Billigsprit zuschütten? (Die paar Dienstfahrzeuge, die zwangsläufig bei diesen Tanken vorfahren, weil’s der Chef/die Firma zahlt, machen das Kraut nicht sonderlich fett!!)

    Aber, wir können ja vor allem eines:   Jammern!!

Autor

Johannes Eber

ist Volkswirt, verantwortet bei der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft die Onlineaktivitäten und betreibt das Blog Pixelökonom.

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