1. Sieben Prinzipien für eine bessere Bankenregulierung
(oekonomenstimme.org, Xavier Vives)
„Warum und wie haben die Regulierungsmechanismen versagt? Gab es neue Marktfehler? Welche Lehren können aus dieser Krise gezogen werden? Gibt es Implikationen für die Finanzarchitektur der Europäischen Union und im Euroraum?“ Diese Fragen stellt sich Xavier Vivis in seinem Blog und nimmt damit Bezug auf die Krisen der letzten Jahre, die immer wieder Schwächen in der Bankenregulierung zeigten. Er hat sieben Grundprinzipien für eine neue Regulierung aufgestellt.
2. Justin Lin Yifu – Wie China zukünftig wachsen sollte
(ftd.de, Justin Lin Yifu)
„Zunehmende Ungleichheit, eine erhebliche und fortschreitende Beschädigung der Umwelt, hartnäckige außenwirtschaftliche Ungleichgewichte und eine alternde Gesellschaft“ – vor diesen Problemen steht die Volksrepublik China und muss außerdem eine Abschwächung der Konjunktur hinnehmen. Im zwölften Fünf-Jahres-Plan setzt China darauf, „die marktorientierte Reform zu vertiefen, das Entwicklungsmodell des Landes zu verändern und sich auf die Qualität des Wachstums, auf Strukturreformen und soziale Beteiligung zu konzentrieren.“
3. Wenn neue Firmennamen floppen
(handelsblatt.com, Catrin Bialek)
Die West LB bekommt einen neuen Namen und heißt jetzt Portigon. Der Name ist abgeleitet vom lateinischen Wort „portus“, der Hafen. Doch kann das Unternehmen halten, was es mit seiner neuen Bezeichnung verspricht? Catrin Bialek ist skeptisch, schließlich floppten schon viele Firmen mit neuen Namen und kehrten letztendlich wieder zu den alten zurück. So wurde aus Gothaer zwischendurch Parion oder aus Karstadt-Quelle Arcandor.
4. Der unbeliebteste Aktiensektor der Welt
(wirtschaftswunder.ftd.de, Christian Kirchner)
Eine Befragung von Fondsmanagern nach ihren Favoriten im Aktienmarkt hat überraschendes ergeben: Anders als erwartet sind nicht die Bank- oder Versicherungsaktien die unpopulärsten, sondern die Versorger der Schwellenländer. Schuld ist das ständige Auf und Ab der Aktien an der Börse in den letzten Jahren. Und auch wenn es aktuell wieder bergauf geht, bleibt die Aktienbranche unpopulär.
5. Rund 1.600 Slogans werden untersagt
(faz.net)
„Gut fürs Immunsystem“ – „Stärkt die Abwehrkräfte“ – diese oder ähnliche Werbeslogans für Lebensmittel sind in der EU nicht mehr zugelassen. Der Grund: Sie gelten als irreführend. Der Ausschuss für Verbraucherschutz im Europaparlament hat heute rund 1.600 gesundheitsbezogene Werbeslogans verboten. 220 Werbetexte wurden erlaubt, z. B. der Slogan „Gut für die Verdauung“ für ballaststoffreiche Kekse.
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